Samstag, 1. Juli 2017

Maxim - Gabriel P. Henry




Maxim - Gabriel P. Henry






Inhalt:Sieben Tage sind vergangen, seitdem ich mir das Leben nahm. Sieben Tage, die schlimmer waren als alles, was ich mir zuvor hätte ausmalen können.” Der vierzehnjährige Maxim wuchs in behüteten Verhältnissen einer liebevollen, kleinen Familie und mit vielen Freunden auf. Doch genau die Menschen, denen er am Herzen liegt, stürzt er in tiefste Trauer und verständnislose Wut. An einem ruhigen Sonntag nimmt er sich das Leben...

Warum nimmt sich ein 14-Jähriger das Leben? Maxims Familie und auch sein bester Freund stehen unter Schock. Hatte er Andeutungen gemacht? Gab es Anzeichen? Hätten sie es verhindern können und wenn ja wie? Maxims Seele scheint keine Ruhe zu finden... Wo befindet er sich? In einer Art Zwischenwelt? Für Maxim werden die kommenden Tage zur Qual. Stumm muss er verfolgen, wie das Leben ohne ihn weiter läuft. Wut und Trauer, Verzweiflung und Selbstzweifel begleiten die Menschen um ihn herum. Was hat er nur angerichtet?

Dieser Roman auf knapp 146 Seiten berührte mich als Leser sofort. Der Schreibstil in der Ich-Perspektive Maxims, konnte mich durch die Story führen, als wäre ich hautnah dabei. Dies hatte natürlich auch die eine oder andere Träne zur Folge. Man versucht von Seite zu Seite einen Auslöser für diese Tragödie auszumachen und leidet mit den Menschen, die Maxim liebten und mochten mit. Der Autor schafft es mit einer feinfühligen Sensibilität, ein so schwieriges Thema und dessen Auswirkungen aufs Papier zu bringen. Es ist ihm eine aufwühlende und emotionale Geschichte gelungen, die den Leser auch nach Beenden des Buches erstmal nicht ganz los lässt. 

Wer hat dieses Buch gelesen? Wie ging es euch dabei? Bald findet ihr auch noch einen Steckbrief mit ihm auf meinem Blog. Dort könnt ihr auch persönliche Dinge über ihn erfahren. 

Meine liebe Bloggerkollegin Steffi von "Gedankenvielfalt" hat bereits ein Interview mit ihm geführt, welches ihr hier nachlesen könnt: Zum Interview auf Gedankenvielfalt




Kommentare:

  1. Liebe Nadine

    Erst mal danke für deinen netten Besuch auf meinem Blog. So bin ich auf diese tolle Besprechung von dir aufmerksam geworden.
    Das Buch Maxi scheint die Ängste zu spiegeln, die wir haben. Heißt es nicht immer, Selbstmörder sind verdammt? Sie sollen angeblich keinen Frieden finden. Ich persönlich glaube das nicht; jedoch sind auch bei mir diese Ängste tief verwurzelt. Selbstmord hat etwas Sündiges an sich. Dabei sind Selbstmörder verzweifelte Menschen. Es gehört schon Einiges dazu, seine Leben zu beenden. Für die Hinterbliebenen ist es der Horror.
    Ich weiß ja nicht, wie die Geschichte ausgegangen ist. Interessieren tut es mich schon.
    Wusstest du, dass es sogar schon Pfarrer gegeben hat, die bei einem Selbstmörder die Messe verweigert haben?

    Ganz liebe Grüße,
    Gisela

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    1. Hallo Gisela,

      von solchen Machenschaften der Kirche und dessen Pfarrern halte ich aich aus diesen Gründen nix. 😉 Gerade die meinen, alles beurteilen zu müssen und denken auch ständig, im Recht zu sein ohne Sinn und Verstand. Sowas mag ich nicht. Das Buch ist bewegend und regt wirklich zum Nachdenken an.

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