Montag, 15. Oktober 2018

Autorentalk mit Jörg Benne



Autoren-Talk mit Jörg Benne

Er zählt zu meinen Lieblingsautoren und seine Bücher erscheinen unter anderem beim Mantikore-Verlag, welcher ebenfalls zu meinen Favoriten zählt! Ich bin sehr erfreut, dass er mir meine Fragen beantwortet hat! Lernt ihn und seine Bücher hier kennen! Ein sehr charmanter und kreativer Schreiber! 

Jörg Benne


Hallo lieber Jörg Benne, erstmal vielen lieben Dank, dass du dich bereit erklärt hast, mir ein Interview zu geben! Magst du dich kurz vorstellen?

Jörg Benne: Hallihallo liebe Nadine, ich freue mich, mich deinen Leser vorstellen zu dürfen. Ich bin Mitte 40, Familienvater zweier Kinder, von denen eins schon bald Abitur macht (wie die Zeit vergeht, schluck!) und Autor von Phantastik. Wie so viele meiner Kollegen bin ich studierter Informatiker, aber den Beruf habe ich schon vor über zehn Jahren aufgegeben. In unserer Familie verdient meine Frau die Brötchen (auch als Informatikerin) und ich trage als Autor ein paar Krümel bei und kümmere mich um Kind und Kegel. Zur Phantastik bin ich über Der Herr der Ringe gekommen - ja, ich weiß, das sagen sie doch alle. 

ABER, bei mir war das doch ein kleines bisschen anders. Denn meine älteren Schwestern lasen das damals, als ich gerade so 9 oder 10 war. Sie hatten dabei immer diese großen Karten von Mittelerde neben sich liegen und die fand ich total faszinierend. Nicht faszinierend genug, um den dicken Schwarten zu lesen - für Grundschüler ist Der Herr der Ringe ja nun wirklich nicht gedacht. Stattdessen hab ich mir die Karten geschnappt, und mir eigene Abenteuer ausgedacht, die mit dem Inhalt des Buches nicht viel zu tun hatten, soweit ich mich erinnern kann. Gelesen hab ich Der Herr der Ringe natürlich auch, ein paar Jahre später dann.

In einigen deiner Romane stößt man als Leser auf die Welt Namens „Nuareth“. Was genau ist das für eine Welt? 

Jörg Benne: Was ich an Tolkiens Werk bewundere, ist, dass er dem Leser das Gefühl vermittelt, eine richtige Welt zu besuchen, mit eigener Kultur, eigenen Sprachen, wo es zu jeder Ruine eine Geschichte gibt. So eine Welt wollte ich auch schaffen, allerdings nicht, indem ich erstmal ein Mammutwerk wie das Silmarillion schreibe, sondern indem ich diese Geschichten nach und nach erzähle, den Leser dabei immer neue Teile der Welt kennenlernen lasse und die Welt so immer detaillierter ausarbeite, statt für jeden Roman wieder eine neue zu bauen. Soweit der Plan.

Herausgekommen ist bislang eine weitgehend klassische Fantasy-Welt mit Drachen und Magie, allerdings ohne die typischen Zwerge, Elfen, Orks... Statt derer gibt es bei mir Gnome, Vanamiri, Gorman, Oger, Wolfsmenschen und vieles mehr. Statt auf Pferden wird bei mir auf Reitechsen geritten usw. Wer kostenlos mal reinschnuppern will, kann das mit "Das Schicksal der Paladine: Die Bedrohung" tun.

Gibt es im Fantasy eine Geschichte, die dir besonders gut gefällt?

Jörg Benne: Ich bin ein Fan von eher düsterer Fantasy und empfehle da vor allem zwei Autoren: Andrzej Sapkowski, der schon in den 90ern die Vorlagen zu den "The Witcher"-Videospielen geschrieben hat und dabei gesellschaftliche Themen wie Rassismus und Ausgrenzung unterhaltsam verarbeitet. Und Joe Abercrombie, dessen Klingen-Trilogie für mich der Prototyp von dunkler, dreckiger, zynischer Fantasy ist, in der es keine strahlenden Helden, sondern nur Schattierungen von Grau gibt, aber man als Leser dennoch was zu lachen hat.



Ich habe schon ein paar Mal auf deinem eigenen Blog gestöbert! Was kam denn eigentlich zuerst? Warst du Blogger und wurdest Autor?

Jörg Benne: Das kommt drauf an, wann man per Definition Autor ist. Meinen ersten Roman schrieb ich kurz nach dem Abitur, den wollte aber kein Verlag haben (ich hab ihn damals noch per Post verschickt, damals war noch nix mit eMail und so) und dann kam das Studium, meine Frau trat in mein Leben und das Schreiben geriet in den Hintergrund. War ich trotzdem schon Autor? Eines meiner Hobbys zu der Zeit waren Computerspiele und ich begann 1997 für ein Stadtmagazin Rezensionen zu schreiben. Mit der Zeit bekam ich so viele Rezensionsexemplare, dass ich die Tests gar nicht mehr alle in dem monatlichen Magazin unterbringen konnte und eröffnete dann 1999 GameCaptain.de. Das war aber kein Blog, sondern wuchs zu einem Onlinemagazin mit zeitweise 16 freien Redakteuren heran und lief in den ersten Jahren super. Irgendwann dann nicht mehr so, 2013 wurde daraus Captain-Fantastic, das war dann eher ein Blog,und den haben wir im Mai nun eingestellt.

Zum Schreiben kam ich erst 2008 wieder, als ich wegen eines Wettbewerbs des Heyne Verlages mal wieder die Motivation fand und innerhalb von nur sechs Monaten "Das Schicksal der Paladine: Verschollen" schrieb. Bis das dann veröffentlicht wurde, dauerte es aber noch vier Jahre.

Im Mantikore Verlag erscheinen tolle Romane von dir z.B. „Dämonengrab“. Aber auch im Papierverziehrer Verlag bist du zu finden. Wie bist du denn bei diesen Verlagen gelandet?

Jörg Benne: Die Trilogie "Das Schicksal der Paladine" erschien ab 2012 im kleinen Koios Verlag, der dann Anfang 2016 die Pforten schloss. Auf den Mantikore Verlag wurde ich über Captain-Fantastic aufmerksam, weil ich 2014 eines ihrer Spielbücher rezensierte und so in Kontakt kam. Als ich dann hörte, dass sie auch ein Romanprogramm aufsetzen wollten, bewarb ich mich einfach mit "Die Stunde der Helden" - und wurde genommen. Aber Mantikore macht eben auch noch Rollenspiele, Spielbücher, legt alte Roman-Klassiker neu auf und hat deshalb nur begrenzt Platz im Programm. Als ich die Rechte an den Paladinen zurückbekam musste deshalb ein anderer Verlag her und über liebe Autorenkollegen landeten die Paladine nun in diesem Jahr beim Papierverzierer Verlag.




Es gibt da ja noch so ein ganz anderes Thema: Spielebücher ;-)! Erzähl uns doch mal davon!

Jörg Benne: Spielbücher sind in einzelne, nummerierte Abschnitte unterteilt, an deren Ende man Entscheidungen treffen kann. Ganz klassisch: "Willst du an der Kreuzung nach links gehen, dann lies weiter bei Abschnitt 57. Wenn du nach rechts gehen willst, lies weiter bei Abschnitt 91." Oder auch schwierigere Entscheidungen wie: "Willst du dem Mann im Kampf gegen den Drachen beistehen, lies weiter bei 113. Wenn du lieber kein Risiko eingehen willst, lies weiter bei 207." So verändert sich die Geschichte, je nachdem, wie der Leser sich entscheidet. Vielleicht hätte der Mann einem geholfen, wenn man mit ihm gegen den Drachen gekämpft hätte. Vielleicht wäre man aber auch im Kampf gestorben. 

In vielen Spielbüchern kann man zuvor noch einen Charakter erschaffen und mit Fähigkeiten ausstatten, unterwegs findet man Gegenstände, absolviert Kämpfe, löst Rätsel ... Im Grunde wie ein Pen&Paper-Rollenspiel für einen Spieler. Spielbücher sind ein Kernthema des Mantikore Verlages und deshalb stellt er auf der RPC in Köln und auf der SPIEL in Essen aus, wo ich wegen der räumlichen Nähe gern geholfen habe. Eines Tages kam ein Kunde an den Stand und wurde von mir beraten. Er fand Spielbücher interessant, aber zu dem Zeitpunkt gab es bei Mantikore ausschließlich Fantasy-Spielbücher. "Habt ihr denn nichts im SF-Bereich?", fragte er. Tja, und so entstand die Idee zu Verax, einem SF-Survival-Spielbuch von mir, das jetzt erschienen ist.




Bist du selbst ein Fan von „Pen & Paper“ Spielen?

Jörg Benne: In Rezensionen zu "Die Stunde der Helden" und "Dämonengrab" lese ich oft, das sei ein klassischer Rollenspiel-Plot, läse sich wie die Mitschrift eines Pen&Paper-Abenteuers. Allerdings sind meine letzten Pen&Paper-Ausflüge verdammt lange her. Zu Schulzeiten habe ich oft Das Schwarze Auge gespielt, aber dann zerstreute sich unsere Gruppe in alle Winde und seither habe ich nur noch vereinzelt mal in dem Bereich was gemacht.

Liest du dir Rezensionen auf diversen Plattformen durch? Oder sind sie dir gar nicht so wichtig?

Jörg Benne: Oh ja, natürlich. Leser-Feedback ist mir sehr wichtig, denn ich schreibe ja nicht für mich, sondern für meine Leser und hoffe, dass meine Geschichten ihnen gefallen. Natürlich kann ich es nicht jedem recht machen, aber ich freue mich immer über konstruktive Kritik, die mir hilft, den nächsten Roman besser zu machen. Ein richtiger Verriss war zum Glück bislang nicht dabei, ich glaube, die könnten mich auch ganz schön runterziehen.

Nun stelle ich die Fragen aller Fragen: Welche Projekte sind denn so geplant in der nächsten Zeit? Kannst du uns schon was verraten?

Jörg Benne: Im September erschien mein Spielbuch "Verax - Das Experiment" bei Mantikore und ich bin sehr, seeeeeeehr gespannt, wie das ankommt, denn ich habe fast zwei Jahre in das Projekt investiert. Der Erfolg wird auch entscheiden, ob der Ausflug in den Spielbuch-Bereich ein einmaliges Experiment bleibt, oder weitere folgen. Der nächste Nuareth-Roman wird gerade von Betalesern auseinandergenommen. Je nachdem, wie da das Feedback ausfällt und ob ein Verlag Interesse hat, könnte der dann im 1. Halbjahr 2019 erscheinen. Darüber hinaus arbeite ich mit einer Kollegin an einem Gemeinschaftsprojekt, das aber noch nicht ganz spruchreif ist und jongliere gerade mit diversen Plotideen in anderen Genres, vielleicht mal ein Thriller. Schauen wir mal. Weitere Nuareth-Romane folgen aber auch noch.




Jeder Mensch hat ja so seine Eigenarten. Hast auch du „Macken“, von denen du uns jetzt ganz mutig erzählen magst?

Jörg Benne: Klar hab ich welche, viel zu viele, je nachdem wen man fragt. Meine Lektorin würde wohl meine katastrophale Gefühls-Kommasetzung ganz oben auf die Liste setzen und meine Verleger würden über meine fehlende Geduld moppern. ;) Persönlich ärgere ich mich besonders über meine oft fehlende Selbstdisziplin beim Schreiben. An heißen Tagen im Sommer kann ich mich zum Beispiel gar nicht dazu aufraffen, aber auch ein guter Film, eine interessante Internet-Meldung, alles möglich kann mich zu oft, zu schnell vom Schreiben ablenken, weswegen ich trotz ausreichend Zeit nicht mehr als 1-2 Bücher pro Jahr schaffe. Ich arbeite dran, diese Macke auszupolieren ;).




Und hier auch schon die letzte Frage: Wie wichtig sind dir deine Leser und was wolltest du ihnen schon immer einmal sagen?

Jörg Benne: Liebe Leser, ohne euch würden meine Geschichten nur in einer Schublade vor sich hinstauben. Ich danke euch für die Zeit, die ihr meinen Geschichten schenkt und dass ihr mir erlaubt, meine Figuren in Euren Köpfen zum Leben erwachen zu lassen.

Lieber Jörg, ich bedanke mich sehr für dieses interessante Interview! Sicherlich sind jetzt ganz viele darauf gespannt, was du noch so alles auf die Beine stellst! Viel Erfolg weiterhin für deine Autorentätigkeit! 



Sonntag, 7. Oktober 2018

Blutroter Stahl (Sword & Sorcery) Anthologie






Blutroter Stahl - (Sword & Sorcery) Anthologie


„Wir sind der Schrecken im Auge unserer Feinde. Wir sind das Wispern ihrer verlorenen Seelen. Wir sind Blut und Stahl. Möget ihr unsere Namen auch vergessen, unsere Taten leben ewig!“



So beschreibt der Klappentext die hier vorgestellte Anthologie! Es geht um Schlachten, deren Helden, ihren Taten und um düstere Abenteuer. 19 Kurzgeschichten mit ca. 20 Seiten Pro Story machen diese Anthologie, dessen Geschichten dem Genre „Sword & Sorcery“ zu zuschreiben sind, so interessant. Nicht jede Geschichte war für mich passend was diese Thematik angeht, aber es waren viele wunderbare Short Storys dabei, die meiner Meinung nach das Potenzial zu einem großen Roman haben.

Bereits die erste Geschichte von Christian Günther, die den Titel „In den Wäldern so still“ trägt, war eine tolle und sehr düstere Story. Gor, der Kämpfer in der Geschichte war gut beschrieben und es erinnerte mich ein wenig an „Evil Dead“, was aber alles noch interessanter gemacht hat. Gerade diese Story würde mich als Roman interessieren! Ein weiteres Highlight war „Finde Frieden unter den geborstenen Monden“ von Thorsten Küper. Einer meiner liebsten Geschichten aus der Anthologie. „Die träumende Stadt“ hingegen, war leider als Beispiel so gar nicht mein Fall, da ich mit dem Schreibstil nicht warm geworden bin. 

Umso emotionaler wurde ich beim Lesen von „Das letzte Lied“ von Anja Bagus. "(K)ein Held für einen Tag" von Gloria H.Manderfeld war sehr toll gemacht, ich fand sie sehr lustig. Einige Storys hatten auch eine tolle Grundlage, das jeweilige Ende war aber manchmal nicht so mein Fall. Kay Noa hat mit ihrer Geschichte „Treue“ übrigens einen Einblick gewährt in ihre Schwert-Kampf Saga! Fand ich wirklich toll, dass sie eine Passage aus dem großen Roman als Kurzgeschichte veröffentlichen konnte. So hat man einen sehr positiven Eindruck von ihren Romanen.

Es sind noch so viele Autoren vertreten, die Anthologie aus dem Mantikore-Verlag wirklich ein Genuss und ich hatte tolle Abende mit den Kurzgeschichten, viele unterschiedliche Eindrücke und musste über einige Storys längere Zeit nachdenken. Leider sind in einigen Geschichten Rechtschreibfehler zu finden... Dies sollte in Zukunft im Lektorat besser beachtet werden. Trotz dieser kleineren Mängel empfehle ich dieses Buch absolut weiter und kann euch versichern, dass ihr so in immer neue Abenteuer eintaucht!

Fazit: 4 von 5 Leseeulen




Sonntag, 30. September 2018

Malakhim Widerstand - Hawa Mansaray



Malakhim Widerstand - Hawa Mansaray





Alle 3 Malakhim finden sich im neuen Quartier auf der Insel Harbour Island ein. Nach dem letzten Opfer, bei dem die Halbengel ihre Mission auf eigene Faust und nach eigener Meinung durchgeführt haben, stehen sie wegen Hochverrat vor Gericht. Auf der Insel stehen sie unter Arrest und die Ankunft bringt das Wetter total durcheinander. Oder steht das Wetter vllt. in völlig anderem Zusammenhang? Es regnet und gewittert außergewöhnlich viel und dann verschwinden auch noch Bewohner spurlos. Innerhalb der Gemeinschaft von Georgie, Chiara und Jonathan brodelt es gewaltig, was Georgie schwer zu schaffen macht.

Für Georgie ist die Situation zunehmends unerträglich. Doch wo soll sie nur hin? Cedric ein Neffereti und damit Verstoßener aus dem Himmelreich nimmt das verzweifelte Mädchen bei seiner Gruppe auf und so verschlägt es sie in die Zwischenwelt. Die Malakhim kann immer noch nicht einschätzen, ob Cedric ihre Gefühle erwidert und sie wird auch das Gefühl nicht los, dass seine Gefährten und er Geheimnisse vor ihr haben. 

In der Zwischenwelt lernt sie das Kämpfen und auch da kommen ungeahnte Bedrohungen auf sie zu. Wem kann sie überhaupt noch vertrauen? Das Mädchen steckt voller Zweifel und hofft, den richtigen Wesen ihre Aufmerksamkeit zu schenken. Als sie die endgültige Wahrheit über ihr Dasein erfährt und welch schwere Aufgabe sie meistern soll, muss Georgie all ihren Mut zusammennehmen und stärker denn je sein. Wird sie ihr schweres Schicksal meistern?

Malakhim – Widerstand ist der 2. Band der Trilogie um das junge Mädchen Georgie, welches aus der Menschenwelt schied um als Halbengel dem Himmelreich zu dienen. Doch schon früh merkt sie, dass die erste Triade des Schöpferreichs nicht nur Gutes vollbringt und beginnt daher an ihrer Aufgabe zu zweifeln. Hawa Mansaray bringt selbst den Leser dazu, immer wieder an den Gefährten Georgies und den Wesen, denen sie über den Weg läuft zu zweifeln. So ist man der Protagonistin und ihrem Gefühlschaos wirklich sehr nahe und es fällt nicht schwer, die Verletzlichkeit des Mädchens anzunehmen und Mitleid zu empfinden.

Zugegeben, Georgie ist oftmals recht naiv, aber ihr zartes Wesen ist so toll ausgearbeitet, dass man Verständnis für sie aufbringt. Dies führt aber auch dazu, dass man schon bald beginnt, ihre Gefühle für Cedric zu verteufeln. Dieser zeigt Georgie aus unerfindlichen Gründen die kalte Schulter, sodass man sich wünscht, die Malakhim würde mehr Abstand zu ihm nehmen. Da kommt einem Sen, einer der Gefährten Cedrics gerade recht. Sofort habe ich seine offene Art und seine positive Wirkung auf Georgie als angenehm empfunden und es wurde einer meiner Lieblingscharaktere der Story.

Die dunklen Wolken und bedrohlichen Situationen, die immer wieder aufzogen, waren düster verpackt und machten Lust auf mehr Offenbarungen und man fieberte richtig dem Endkampf entgegen, der hoffentlich in Band 3 so richtig losgeht.

In diesem Band werden viele der Rätsel, mit denen man im Auftaktband zurückgelassen wurde gelöst, was den Spannungsbogen immer konstant aufrecht erhält. Zumal man durchweg versucht, die Puzzleteile zusammen zu bekommen, was den Lesespaß erhöht. Klasse finde ich immer, wenn es nicht nur um „Gut“ und „Böse“ geht, sondern alles auch mal hinterfragt wird. Dies gelingt der Autorin ebenfalls sehr gut.


Von Band 3 erhoffe ich mir einen actionreichen und düsteren, mächtigen Kampf zwischen Himmelreich und Hölle, mit weiteren Irrungen und Wirrungen und der Frage, ob wirklich alles nur Gut oder Böse ist. Habt ihr Malakhim schon gelesen? Wenn nicht wird es wirklich Zeit! 

Es entwickelt sich zu einer meiner Lieblingsreihen! 


Sonntag, 23. September 2018

Hawa Mansaray im Steckbrief!




Hawa Mansaray im Steckbrief!


Hawa Mansaray


Wie heißt du?

Ich heiße Hawa Mansaray

Wann hast du Geburtstag?

Am 26.12.1992

Wo bist du geboren?

Ich wurde in Kambia, Sierra Leone geboren

Hast du einen Blog oder eine Autorenseite?

Ja, eine Autorenseite:

Worum geht es in deinen Büchern?

Die Malakhim Reihe handelt von den sogenannten Malakhim, einer uralten Prophezeiung und einer unmittelbar bevorstehenden Apokalypse

Welche Genren liest du gerne? 

Ich beschränke mich auf kein Genre. Ich lese, was mir zusagt

Hast du ein Lieblingsbuch

Ich liebe die „Spook“-Reihe von Joseph Delaney 

Hast du einen Lieblingsautor/in? 

Nein, ich habe keine/n Lieblingsautor/in


Malakhim - Engelserwachen Bd. 1


Welcher ist dein Lieblingsfilm? 

Gefallene Engel

Welche Musik hörst du gerne? 

Ich höre eigentlich alles an, von Soul bis hin zu Hip Hop, Techno, House etc Ich bin für jede Art von Musik offen.

Was sind für dich die 3 wichtigsten Dinge im Leben? 

Familie, Seelenfrieden und Gesundheit

Was ist dein Lieblingsgetränk? 

Fanta 

Welches ist dein Lieblingsgericht? 

Ich liebe die afrikanische und asiatische Küche

Was bist du von Beruf? Fremdsprachenkorrespondentin
Hast du einen Spitznamen? 

Hawa

Hattest du ein Lieblingsfach in der Schule? 

Deutsch und Englisch

Was sind deine Hobbys und Interessen? 

Ich liebe es, Menschen zu zeichnen. Wenn ich nicht gerade zeichne, schreibe ich oder schlafe.

Was magst du gar nicht? 

Falschheit und Überheblichkeit


Malakhim - Widerstand Bd. 2


Was entspannt dich?

 Meditationsmusik, ASMR

Hast du ein Lieblingstier? 

Katzen und Löwen

Welche Farbe magst du am liebsten? 

Schwarz und grau

Mit welchen kleinen Dingen kann man dich glücklich machen? 

Mit Essen!

Wer nun mehr über Hawa und ihre Bücher erfahren möchte, sollte sich die Releasewoche auf FB nicht entgehen lassen! 





Freitag, 21. September 2018

Michael G. Spitzer - Fantasyautor Steckbrief



Michael G. Spitzer zu Gast bei Nannis Welt


Aufgenommen auf der HomBuch durch
Mathias Blum von dem Fotolabel Exxpression



Wie heißt du?

Michael Georg Spitzer (Georg allerdings nie benutzt, außer im Autorennamen als Abkürzung)

Wann hast du Geburtstag?

24.03.1971

Wo bist du geboren?

Köln

Hast du einen Blog oder eine Autorenseite?



Worum geht es in deinen Büchern?

Unterschiedlich.

Meine erste Geschichte ist mein zweites Buch und umgekehrt (lag an der Verlagsphilosophie) Mein erstes als Verlagsbuch veröffentlichtes Werk ist eine Urban-Fantasy-Geschichte im Young-Adult-Bereich. Hier geht es um eine 17/18-jährige junge Frau, die unwissend über ihre bevorstehenden, magischen Fähigkeiten aufgewachsen ist. Als sie in eine Gesellschaft von weiteren Begabten aufgenommen wird und erfährt, dass sie selbst unter diesen etwas Besonderes ist, erlebt sie anfangs zwar den schönsten Teil ihres bisherigen Lebens, doch schnell muss sie erkennen, dass dies auch Pflichten mit sich bringt. Dabei hat sie Regeln und Bräuche zu beachten, mit denen sie nicht einverstanden ist. Als sie sich letztendlich weigert, bestimmte Dinge zu tun, eskaliert die Situation und Charlotte (Prota) wird gezwungen, sich ihrer Fähigkeiten zu bemächtigen, um sich und ihre Vertrauten zu schützen.

Mein zweites Buch ist eine Dystopie, ebenfalls im Young-Adult-Bereich. Sie spielt im Europa des 23. Oder 24. Jahrhunderts. Eine genaue Zeitangabe gibt es nicht. Die Protagonistin Danielle „Dan“ Berg lebt zurückgezogen, aber zufrieden in einer durch ein Kraftfeld gesicherten Siedlung. Als sie ihre Ausbildung beginnt, kommen ihr durch eine Zwischenprüfung Fragen auf, die den Geschichtsverlauf, wie sie ihn kennt in Frage stellt. Ihr Ausbilder bestätigt ihre Zweifel und offenbart Ungereimtheiten in der Gesellschaft, die auf ein Ereignis hindeuten, bei welchen ein Großteil der Einwohner in Gefahr schwebt. Sie nimmt Nachforschungen auf und beginnt, sich auf das scheinbar Unvermeidliche vorzubereiten. Bis es beginnt.



Welche Genres liest du gerne?

Ich bin da recht offen. Ich mag den feinen Horror a’la Stephen King, stehe auf die Thriller von Dan Brown, liebe „Harry Potter“, finde „Herr der Ringe“ einfach genial, bestehe darauf, dass die „Tribute von Panem“ ein Muss für jeden sind und lese gerne sozialkritische Bücher a’la „Kinder von Arschlöchern werden oft selbst zu Arschlöchern“, wenn sie denn gut herübergebracht werden und niemanden in irgendeine Ecke drücken. Mit „50 Shades of Grey“ habe ich es auch versucht. Ich habe es jedoch abgebrochen. Nicht, weil es nicht mein Thema war, sondern weil ich mit der Schreibweise und einigen Inhalten (nicht die intimen) nicht warm werden konnte.

Hast du ein Lieblingsbuch?

Außer meinen? (lach)

Ja sicher! Ich finde die gesamte Trilogie „Die 5. Welle“ einfach genial. Rick Yancey hat es als einer der Wenigen geschafft, mehrere Sichtweisen gleichzeitig überzeugend herüber zu bringen und mir trotzdem inhaltlich Wut einzuflößen, dass alles, was getan wird, von Misserfolg gekrönt wird. Das riesige Plus an dem Buch: So sehr man sich auch ein Happy-End wünscht, welches ja nur bedingt kommen kann, so sehr muss man den Antagonisten zustimmen in seiner Grundabsicht, die hinter allem steckt. Wie oft hat man die Einsicht, dass „der Böse“ in allem Recht hat?

Hast du einen Lieblingsautor/in?

Jein. Wie bei den Genres erkennbar, mag ich viele Autoren und Genres. Natürlich habe ich Schriftsteller, von denen ich Bücher fast blind kaufe. Doch einen Lieblingsautor habe ich nicht. Da wäre auch die Gefahr, ihn kopieren zu wollen zu groß. Ich will meinen eigenen Stil aufbauen und halten.

Welcher ist dein Lieblingsfilm?

„Hinter dem Horizont“ von Chris Columbus, mit Robin Williams.

Welche Musik hörst du gerne?

Auch da bin ich vielseitig: Aufgrund meiner Jugendzeit in den 80er Jahren bin ich natürlich dadurch geprägt. Meine absolute Lieblingsband ist Depeche Mode. Ich mag aber auch Neueres, wie Ellie Goulding (perfekte Schnulze, die mir bei einigen Liedern Tränen in die Augen treiben kann), One Republik, Nickleback, Rihanna, Sara Hartman und andere. Dazu mag ich die „Erste Allgemeine Verunsicherung“ (EAV), kann den frühen Werken von Nena nur gutes abgewinnen und liebe jedes einzelne Lied von Queen.




Was sind für dich die 3 wichtigsten Dinge im Leben?

Meine Frau
Meine drei Kinder
Meine Freiheit, alles sagen zu können, was ich will.

Was ist dein Lieblingsgetränk?

Schlicht und ergreifend: Ein guter Whisky

Welches ist dein Lieblingsgericht?

Rouladen mit Klößen

Was bist du von Beruf?

Polizist

Hast du einen Spitznamen?

Ja, aber den verrate ich nicht 😉 

Hattest du ein Lieblingsfach in der Schule?

Pause?

Was sind deine Hobbys und Interessen?

Meine Familie, das Schreiben, lektorieren für den Verlag, einen guten „Popcorn-Film“ sehen.

Was magst du gar nicht?

Unehrlichkeit. Ich hasse nicht nur Lügen, sondern vor allem, wenn sich Menschen nach außen anders geben, als sie tatsächlich sind. Ich kenne leider vor allem einen Menschen, der genau dieses Verhalten an den Tag legt. Der Kontakt ist jedoch abgebrochen. Warum nur? 😉

Was entspannt dich?

Tatsächlich das Schreiben. Es ist der Ausgleich zu allem Stress, der aufkommen kann.

Hast du ein Lieblingstier?

Meinen Hund Yuma

Welche Farbe magst du am liebsten?

Grün

Mit welchen kleinen Dingen kann man dich glücklich machen?

Ein ehrlich gemeintes „Danke!“, wenn es von Herzen kommt.

Ich kann nicht leben ohne...


… meine Familie

Vielen lieben Dank Michael, dass du dich bereit erklärt hast, aus deinem Privatleben zu plaudern. Für deine Arbeit als Autor wünsche ich dir weiterhin viel Erfolg und persönlich Glück und Gesundheit! 



Donnerstag, 20. September 2018

ComixArt Bamberg - Gratis Comic Tag



ComixArt Bamberg - Gratis Comic Tag


Am 13. Mai 2017 war es wieder soweit. In unserer wunderschönen Austraße in Bamberg, fand wieder der gut besuchte Gratis Comic Tag statt! 




In unserem tollen Comicbuchladen ComixArt Bamberg finden die Nerds und Comic-Fans ein gut aufgestelltes Sortiment. Von DC bis Marvel findet ihr dort alles, was euer Herz begehrt. 




Das Besondere an diesem Gratis-Comic Tag ist: 3 Comics bekommt man kostenlos. Dies sind aber keine kompletten Serien, sondern Vorschau-Comics, sowie Short-Storys was dem Lesespaß aber keinen Abbruch tut. 




Jeder weitere Comic kostet 1,00 Euro. Dieses Geld kommt als Spende in die Spendenbox. Jedes Jahr kommen diese Spenden regionalen Projekten zu Gute. In diesem Jahr wurde mit den Spendengeldern ein schöner Jugendtreff an der Berufsschule III, das "Immer hin" unterstützt. 





Auch wenn es ein kleiner Laden ist, finden sich hier viele Mangas! 





Merchandise kommt hier nicht zu kurz. Mir gefallen immer sehr die T-Shirts, die tollen Tassen und natürlich die ganzen Figuren und Funko Pops! :-D 





In diesem Laden stöbert man einfach gerne und man kommt kaum OHNE Ware wieder raus! Die Besitzer und Angestellten, die im ComixArt arbeiten haben richtig Ahnung und machen ihren Job mit Leidenschaft, was sich eben in der Atmosphäre des kleinen Ladens widerspiegelt. 




Und dann war da ja noch die Signierstunde von und mit Marc Buchner! Der Comiczeichner spiegelt mit seinen witzigen Comics die Kultur Oberfrankens wieder. Dabei muss man als Franke selbst oft genug über die Short-Storys, die ihr im aktuellen Comic "Naidlaif" lesen und betrachten könnt, schmunzeln, weil sie doch sooo wahr sind. Ich empfehle euch diese Comics sehr! Sie haben mich wirklich belustigt. 






Und traditionell darf natürlich das Bier zur Signierstunde nicht fehlen! Prost!!! Herr Buchner! Und vielen Dank für das Autogramm. 




Solche Aktionen liegen mir immer sehr am Herzen! Es verbindet Hilfsbereitschaft mit Hobby und Kultur. Kennt ihr vielleicht den ComixArt Bamberg?! Welche Hefte und Co. gefallen euch denn immer besonders gut? 

Ach! Wo wir schon beim Thema Kultur sind: Demnächst berichte ich euch vom Kontakt- und Kulturfestival Bamberg. Ebenfalls ein ganz tolles Projekt. 



Sonntag, 16. September 2018

Was ist "Steampunk"?! Ein Besuch beim Magic Friday - Volksfest Nürnberg




Was ist eigentlich „Steampunk“?! Ein Besuch beim Magic Friday – Voksfest Nürnberg



Im Bereich „Cosplay“, „Rollenspiele“ gibt es viele verschiedene Gesellschaften. Den meisten ist sicherlich die Manga-Szene bekannt. Dort werden Charaktere aus bekannten Anime-Serien gecosplayed, z.B. Sailor Moon, Naruto und One Piece. Steampunk hingegen, bewegt sich doch in einer ganz anderen Nische, und dies möchte ich euch heute erklären!





Wie in vielen Dingen, gibt es auch eine Begriffserklärung zum „Steampunk“: Meine Beschreibung dahingehend ist immer: „Steam“ für „Dampf“ und „Punk“ für „freie Interpretation“. Obwohl das „Punk“ eher sowas wie „wertlos“ und „mies“ bedeutet. Man könnte von einer Art Kunstgenre sprechen, da sich Steampunker im viktorianischen Zeitalter bewegen, genauer gesagt auch um die Jahrhundertwende herum. Dies umfasst einen ungefähren Zeitraum von sagen wir mal 1880 – 1920. Ganz gerne, wird auch Jules Verne zitiert und seine Romane als Erklärung um die Welt des Steampunks herangezogen, da in seinen Romanen viele Elemente dieser Zeit vertreten sind. 


Moderne trifft auf futuristische Technik, die sehr mit den Materialien aus der viktorianischen Zeit verbunden sind. Man könnte es wohl auch als „Retro-Look“ bezeichnen, da schon mal heutige Objekte auf „alt“ getrimmt werden. Beispielsweise Handys und Kameras, aber auch Computer werden dem Zeitalter entsprechend angepasst. Übrigens nennt sich ein Handy in „unserer Zeit“ – „Wischkästle“.  Dampfmechanik und Zahnräder, definieren neben dem prägenden Kleidungsstil die kulturelle Ausprägung des Genres. Die Lebenshaltung und Philosophie entspricht die der Menschen, die zur Jahrhundertwende gelebt haben. Da Technik eine große Rolle spielt, kann man auch Begriffe wie „Science-Fiction“ in die Thematik mit einbeziehen. Es geht also auch um sogenannte „Alternativwelten“. Man bewegt sich mit Luftschiffen und die Lokomotive ist dampf-betrieben. 


Auch Fantasy-Elemente werden in die Gesellschaft des Steampunk miteinbezogen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf die technischen Geräte, die schon mal mystische Eigenschaften vorzuweisen haben. Ein andauernder Begriff im Steampunk ist dabei der „Äther“/“Aether“, eine Art grüner Nebel, der seiner Zeit in den Flüssen und Bächen aufgetaucht ist, und fortan erforscht wurde. Aus dieser Forschung ergab sich, dass der „Aether“ anstelle des „Dampfes“ für den Antrieb verschiedenster Geräte genutzt wird. Damit werden auch einige „unsichtbare“ und zauberhafte Phänomene erklärt. Diese Substanz ist aber auch gefährlich denn, kommen Menschen damit in Berührung, werden sie zu „Veränderten“ und in schweren Fällen zu Monstern, die von der Gesellschaft ausgestoßen werden. Die Substanz leuchtet übrigens in einem satten „Grün“.



Wie im viktorianischen Zeitalter üblich, ist auch die Kleidung im entsprechenden Stil zu sehen. Dabei ist das „Punk“ wieder prägend, da jeder seine eigene Linie hat. Die Frauen tragen oft Korsagen, dazu Faltenröcke, viktorianische Blusen und entsprechendes Schuhwerk. Auch die Accessoires wie Schmuck, Gürtel, Hüte und Frisuren werden dem früheren Zeitalter angepasst. Dies gilt auch für die Gentleman: Zylinder, Anzug, Hemden und Westen prägen das Bild des viktorianischen Mannes genauso wie „Googles“, (Schweißerbrille) und Gehstöcke. Goggles werden zu verschiedenen Zwecken verwendet: als Schutz während einer Zeitreise, vor Funken beim Erfinden, fliegendem Ungeziefer beim Steuern von Luftschiffen oder um die Sehkraft zu verbessern.




Im Steampunk wird viel selbst hergestellt und gebastelt. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt und somit kommen auch viele tolle Geräte zum Vorschein. Die „Zeitmaschinen“ spielen dabei euch eine große Rolle denn, - Steampunker reisen durch die Zeit! Jeder ist also im Besitz von Geräten wie Kompass, Zeitmaschinen in Koffern, Sanduhren etc. Dazu gibt es auch einen Zeitreisepass, der vom „Amt für Aetherangelegenheiten“ streng überprüft wird. Die Beamten sorgen dafür, dass die Zeitreisen nicht missbraucht werden und so die Ordnung der verschiedenen Zeitzonen erhalten bleibt. Jeder Zeitreisende führt seinen Ausweis mit. Dieser enthält dann Temporalmarken über das jeweilige Event, sowie auch ein Visum kann eingetragen werden. Ist der Ausweis fehlerhaft, gibt eine „Rüge“.

Ihr seht also, die Welt des Steampunk ist groß und weit und es gibt Vieles zu entdecken! 



Ich hoffe, ich konnte euch mit meinem Artikel einen guten Einblick in diese, „meine“ neue Alternativwelt verschaffen. Die Events sind immer wieder interessant, inspirierend und ich genieße bei meinen Zeitreisen sehr die Gesellschaft der Menschen, denen ich dort begegne.

Hochachtungsvoll, Nanni von Sinsa!