Mittwoch, 30. November 2016

Saber Rider und die Star Sheriffs



Saber Rider und die Star Sheriffs




Saber Rider und die Star Sheriffs ist ursprünglich eine japanische Serie und wurde 1987 durch die US-amerikanische Filmgesellschaft World Events Productions umsyncronisiert. Dies hat auch Auswirkungen in der eigentlichen Handlung und weist deshalb Unterschiede zum japanischen Original auf.

Handlung: 

In einer für den Zuschauer unbekannten Zukunft beherrscht die Menschheit die Raumfahrt, welche sie sich zunutze macht, um Folgen der Bevölkerungsexplosion in den Griff zu bekommen, deren Versorgung nicht mehr ausreicht. Deswegen besiedeln die Menschen ferne Planeten und schließen sich zu einer Föderation zusammen. Allerdings kommt es immer wieder zu Angriffen von Wesen aus anderen Dimensionen vor allen in Randgebieten. Es werden von den sogenannten Outridern wie sich diese Wesen nennen Rohstoffe geplündert und auch teils grausame Taten an den Bewohnern verübt, meist in Form von Zerstörung der Sauerstoffversorgung, der sogenannten Oxi-Stationen der jeweiligen Planeten. Ziel ist also die Ausrottung der Menschen und Eroberung aller Dimensionen. Zum Schutze der Menschheit hat das Oberkommando der Föderation ein Team gebildet, die mit Hilfe eines roboterähnlichen Kampfraumschiffs Namens Ramrod sich den Outridern stellen: Die Star Sherrifs.




Charaktere:

Saber Rider Richard Lancelot

In der US- Version ist er Anführer der Star Sheriffs. Seine Waffe ist der Säbel und sein Roboterpferd Steed ist ein flugfähiger Kampfgefährte. Sein Vater hat ihm in seiner englischen Heimat den Umgang mit dem Säbel beigebracht.

Fireball

Fireball ist eigentlich Rennfahrer und seine Aufgabe bei den Sheriffs ist es, die Bodensteuerung des Raumschiffs zu steuern und im Kampf die Transformation des Ramrod zu veranlassen. Sein Rennfahrzeug ist der Red Fury Turbo Racer und mit einigen Waffen ausgestattet. ER ist der eigentliche Anführer der Star Sheriffs im japanischen Original. (Deswegen ist er auch mit April zusammen, was im US nicht so ganz herauskommt.)

Colt (Bill Wilcox)

Colt ist ein Frauen- und Revolverheld, bis seine Eltern durch einen Angriff der Outrider in seiner alten Heimat getötet wurden. Er wurde erst Kopfgeldjäger bevor er sich den Star Sheriffs anschloss und ist ein toller und geübter Schütze. Er besitzt einen Raumgleiter namens Bronco Buster.

April Eagle

April Eagle ist die Tochter des Oberkommandanten. An der Entwicklung des Ramrod hat sie aktiv mitgearbeitet. Deshalb unterstützt sie das Team auch bei den Bodenmissionen. Sie besitzt auch ein Roboterpferd das Nova heißt und hat den schwarzen Gürtel in Karate. Im japanischen Original ist sie mit Fireball zusammen. 

Kennt ihr die Serie Saber Rider und die Star-Sheriffs noch?! Wer war euer Lieblingscharakter? Ich fand den Colt immer so klasse :-D! Und hier noch das Intro:



Quelle: www.wikipedia.de


Dienstag, 29. November 2016

Melody of Eden Blutgefährten - Sabine Schulter



Melody of Eden Blutgefährten – Sabine Schulter

Vampire – Mythos oder Wahrheit?




Diese Frage stellt sich auch die 23-jährige Melody, als sie gemeinsam mit ihrer Freundin die unterirdischen Gänge ihrer Heimatstadt erforscht. Schon immer hat sie sich gefragt, ob es diese Wesen der Nacht tatsächlich gibt. Es wird gemunkelt, dass die Regierung ihre Existenz zu vertuschen versucht, und Melody würde nur zu gerne herausfinden, warum. Als sie plötzlich von einer unheimlichen Kreatur in die Tiefe gerissen und von einem unglaublich anziehenden Mann gerettet wird, ist ihr Wissensdurst nicht mehr zu stillen. Doch schon bald muss Melody herausfinden, dass es Wesen gibt, die man besser nicht auf sich aufmerksam macht…

Melody ist eine sympathische und unbeschwerte junge Frau. Sie weiß die guten und schönen Dinge im Leben zu schätzen und ihre Neugier bringt ihr immer öfter neue Abenteuer ein. Doch hätte sie diesmal wohl eher darauf verzichtet, als sie eines Nachts mit ihrer Freundin Daisy die Kanalisation ihrer Heimatstadt unter die Lupe nehmen möchte. Niemals hätte die junge Dame damit gerechnet, von einem aggressiven, unbekannten Wesen in die Tiefe gezogen zu werden. War DAS eins der Wesen, die in der Stadt „Vampire“ genannt wurden?! Ihr Glück, dass ein junger und scheinbar animalisch starker Typ Namens Eden sie vor den Fängen der wilden Bestie rettet.

Eden ist ein Mitarbeiter der Nachtpolizei und wie sich herausstellt ein Vampir, mit seiner Truppe immer auf nächtlicher Tour um die Bewohner vor Dingen zu schützen, die ihnen nicht mal annähernd bewusst sind. Melody ist schnell von dieser Truppe, die wie eine Familie agiert angetan und fühlt sich vor allem der kleinen Ivy, die als 10 – Jährige verwandelt wurde in der Verantwortung. Das kleine Mädchen scheint ganz besondere Fähigkeiten zu haben. Doch nicht jeder ist Melody wohlgesonnen und auch ist ihr nicht klar, in welcher Gefahr sie sich befindet. Wird ihr ihre Neugier um die Welt und das Leben der Vampire zum Verhängnis? Und was hat der Bösartige Rufus mit seinem wilden Gefolge nur vor? Warum hat er so einen Hass auf die Truppe und warum sind diese Wesen so ganz anders als Eden und seine Freunde?

Mit diesem tollen Auftakt hat es Sabine Schulter geschafft, mir eines meiner Lieblingsbücher des Jahres 2016 zu bescheren! Es war auch mein erstes Buch aus dem neuen Format vom Carlsen Verlag "Dark Diamonds" und wird sicher nicht mein Letztes sein! Besonders die Charaktere von Melody und Eden sind so wundervoll ausgearbeitet, dass man sich mit ihnen identifizieren kann. Die junge Frau ist voller positiver Energie und sieht immer das Gute in der Welt, ihre tollpatschige Art bringt den Leser des Öfteren zum Lachen und Schmunzeln und ihre sensible Seite, macht auch einem selbst mal nachdenklich. Eden dagegen ist zu Anfang sehr verschlossen und unnahbar. Als Leser fragt man sich, was er wohl schon alles durchgemacht hat und verfolgt so mit großem Interesse seine Geschichte. Es ist einfach eine angenehme Mischung aus Romance, Action aber auch Humor! 

Besonders die Auseinandersetzungen der Vampire, wo es durchaus härter zugeht, beflügelten meine Fantasie und ich fand es toll, mit diesem Roman eine Vampirgeschichte zu lesen, die erwachsen war und von glitzernden und maßlos perfekten Vampiren und vor allen einer verschüchterten kleinen Menschenfrau abgesehen hat. Die Spannung hielt sich konstant was es mir unmöglich machte, das Buch aus der Hand zu legen.

Nun warte ich sehnsüchtig auf Band 2 und Band 3 um zu erfahren, wie es mit Melody, Eden und den Anderen weitergeht. Absolute Leseempfehlung!  


Sonntag, 27. November 2016

Lyrics von Dark Owl! Gastbeitrag



Lyrics von Dark Owl! Ein Gastbeitrag.


Copywhrite by Dark Owl 

Die Leser meines Blogs und diejenigen, die mich gut kennen wissen, dass ich ein unglaublicher Fan von Gedichten, Lyrik und Zitaten bin. Deswegen gefällt mir auch der Blog von Dark Owl so wahnsinnig gut! Vor allen, weil es doch eher tragische Gedichte und Gedanken sind, die Jennifer schreibt und präsentiert, lese ich diese immer wieder gerne. Außerdem findet ihr Rezensionen aus verschiedensten Genren. 

Heute, könnt ihr einen Einblick in ihre Welt bekommen, mit diesem zwar traurigen aber dennoch sehr schön geschriebenen Gedanken. Besucht sie auch auf Facebook

    

Mögt ihr Zitate, Gedichte und Lyrik auch sehr wie Dark Owl und ich? Dann schreibt uns doch mal, Welche euch so berühren und warum. 


Samstag, 26. November 2016

Drachenpost - Das perfekte Geschenk für Büchereulen und Leseratten



Das passende Geschenk für Leseratten und Bücherwürmer

Drachenpost vom Drachenmond Verlag



Der Verlag stellt für dich ganz individuell gepackte Buchpakete zusammen – die Drachenpost. Das sind alles Bücher aus dem Fantasy Genre mit Romantik, Action aber auch Humor. 

Es gibt verschiedene Größen:

LISAN bringt das kleinste Drachenpaket zu dir, wobei *klein* bei Drachen ja relativ ist. € 49,90

DJIWAR schleppt dir in ihren Klauen einen seitenstarken Gruß aus der Drachenhöhle bis vor die Tür.
€ 74,90

XORJUM hütet dein Paket wie seinen persönlichen Schatz und sorgt dafür, dass es heil bei dir ankommt – und wenn er sich den Weg freibrennt! € 99,90


Prospekt vom Verlag

Damit sie deinen Geschmack möglichst genau treffen und du kein Buch doppelt bekommst, verrate ihnen bitte bei der Bestellung im Kommentarfeld, welche Bücher schon vorhanden sind, gern auch, falls es einen Titel/ein Genre gibt, den oder das du auf keinen Fall haben möchtest.

Wichtig ist auch, zu welchem Anlass es sein soll. Geburtstag, Weihnachten usw. 


Rebell - Mirjam H. Hüberli


Du wirst nicht nur Bücher und Drachenmondstaubglitzer vorfinden, sondern auch Beigaben, die deine Seele streicheln werden. Was genau das sein wird, bleibt deren Geheimnis …

Zudem wird in jeder Box etwas Handgefertigtes von einer Autorin beiliegen. Da alle Stücke Einzelstücke sind, verraten sie auch hierbei nicht, um was es sich handeln wird.


Die Dreizehnte Fee - Julia Adrian

Alle Boxen enthalten einen Gutschein für eine Frage, die du einer Autorin nach Wahl stellen darfst. Die Antwort erhältst du dann handschriftlich per Post.

Und zum guten Schluss: Geliefert wird deine Bestellung in der brandneuen Drachenpostbox, die Laura Newman für den Verlag designt hat. Und wenn ihr noch bis zum 15. Dezember bestellt, kommt eure Post auch sicher noch bis Weihnachten an! 


Mond Prinzessin - Ava Reed


Neugierig geworden? Dann lasst die Augen eurer Liebsten strahlen und beschenkt sie mit einer Drachenpost! Die abgebildeten Bücher befinden sich schon in meinem Besitz und ich freue mich wahnsinnig darauf, sie endlich lesen zu können. 

Welche Bücher aus dem Verlag habt ihr schon gelesen? Auf meiner Wunschliste steht z.B. noch "Rotkäppchen und der Hipster-Wolf"!

Quelle: Drachenmond-Verlag




Sonntag, 20. November 2016

Azur Eine Diebin bricht aus - Sabine Schulter



Azur - Eine Diebin bricht aus - Sabine Schulter




Inhalt: Obwohl sich Jess den Behütern anvertrauen konnte, scheint gerade dieser Ausweg sie umso mehr in Gefahr zu bringen. Wenn Saphir erfährt, dass seine beste Diebin eine Verräterin ist, wird er nicht zögern, den Auslöser des Giftes zu betätigen. Daher ist es Jess´ und Cedrics oberste Priorität, diese permanente Gefahr aus Jess´ Körper zu entfernen. Allerdings kann niemand vorhersagen, ob die Operation glücken wird oder Saphir Jess´ angegriffenen Zustand nicht sogar bemerkt. Aber sie weiß, dass sie Dinge losgetreten hat, vor denen sie nun nicht zurückschrecken darf. Um Saphir aufzuhalten, muss Jess all ihr Können aufbringen. 

Trotzdem schwirren ihre Gedanken immer wieder um die Frage, ob es richtig gewesen war, sich Cedric und den Jungs zu offenbaren. Können sie es wirklich akzeptieren, dass sie eine Diebin ist? Und wird Cedric mit ihrem problembehafteten Wesen zurechtkommen? Denn ihn zu verlieren, würde sie nicht verkraften...

Der zweite Teil fesselt den Leser wieder genauso wie bei der Anfangsgeschichte! Sabine Schulter versetzt den Leser sofort in die Welt der Diebe, in der sich Jess durchkämpfen muss und auch die Welt der Behüter, denen Cedric angehört, kommt man vor allen bildlich sehr nahe und ist mitten drin im Geschehen. Wer den ersten Teil gelesen hat, freut sich darauf zu erfahren, ob den Protagonisten die Zerschlagung der Diebesgilde gelingt. Über Saphirs Boshaftigkeit ist man des Öfteren fassungslos und leidet sehr mit der jungen Frau, die versucht, endlich ihrem Gefängnis zu entkommen.

Miranda und Alex, die besten Freunde von Jess sind ihr in diesen stürmischen Zeiten eine große Stütze und auch Cedrics Jungs halten alle zusammen und trotzen jeder aufziehenden Bedrohung. Saphir wird schon bald für einen Krieg zwischen den Ländern sorgen, sollte er nicht aufgehalten werden können. Aber Jess muss erstmal das Gift, mit dem ihr skrupelloser Zieh - Vater sie töten könnte aus ihrem Körper bekommen. Wird es zum Krieg kommen, oder können sich die unfreiwilligen Diebe mit den Behütern zusammenschließen, um diesen zu verhindern? Können sich beide Lager überhaupt gegenseitig vertrauen? 

Als Leser macht es einfach große Freude, die Beiden innerhalb ihrer immer mehr wachsenden Beziehung zu begleiten und auch das Schicksal der Diebesgilde ist eine spannende Story. Besonders gut gefällt mir an den Romanen, dass es erstmal sehr ruhig und besonnen losgeht, um dann zum Finale hin doch wirklich rasant und aufregend zu werden. Die Ereignisse überschlagen sich und man kann gar nicht mehr aufhören zu lesen. 

Ich freue mich schon sehr auf Teil 3, der im Moment in Arbeit ist und bei dessen Entstehung man als Leser auf Facebook dabei sein kann! Wie so ein Roman entsteht ist doch auch mal interessant mitzubekommen findet ihr nicht auch? Kennt ihr Jess oder sollte ich sagen die Meisterdiebin AZUR schon?! Nein? Dann müsst ihr das schleunigst ändern. 


Samstag, 19. November 2016

Das Gartenäffchen und die Bücher



Das Gartenäffchen und die Bücher
für Nadine von Petra

Nadine bat mich, einen Gastbeitrag auf ihrem Blog zu hinterlassen, dieser Bitte komme ich gerne nach. Nadine liest viel und gut und schreibt einfach klasse darüber – also werde ich genau hierauf auch Bezug nehmen :-)

Und ja, ich kann auch lesen und meine von den pubertierenden Sprösslingen unlängst festgestellte Demenz ist definitiv nicht real...glaub ich....





Seit ich denken kann spielen Bücher eine große Rolle in meinem Leben. Schon als Grundschülerin hatte ich eine kleine Mini-Bibliothek und habe Bücher aller Art regelrecht verschlungen. Am liebsten die „drei ???“ oh ja, herrlich! Und auch Bücher über Pferde, ich habe immer gerne geritten und war sehr Pferde-begeistert.

Bei uns im Dorf hatte der Nachbar ein großes weißes Pferd namens Karina. Auf dem durfte ich immer reiten, so durch Feld und Flur. Karina war allerdings, nun sagen wir – leicht schizophren. Wasser zum Beispiel ging gar nicht. Wenn auf einem Feldweg eine Pfütze glitzerte konnte man gleich umdrehen und ab in den Stall, sie war ein Schön-Wetter-Pferd. Vielleicht hatte sie Angst um ihre Frisur?

An einem sonnigen Tag nun ritt ich über eines dieser langen abgeernteten Stoppelfelder und es bot sich an, in vollem Galopp dahin zu rasen. Was ich nicht bedacht hatte: genau in der Mitte dieses Feldes schlängelte sich ein etwa 20 cm breiter kleiner Bach quer rüber. Wir galoppierten also drauf los – da kam der Bach und dieses Pferd blieb aus vollem Lauf stehen – dass die so was können erstaunt mich immer noch, Autos haben ja auch einen Bremsweg, Pferde offensichtlich nicht.

Aufgrund der Trägheit der Masse flog ich über den Hals des Pferdes genau hinein in den Bach. Pitschenass kam ich hoch und stellte fest, dass Madame bereits mit wehenden Fahnen den Heimweg angetreten hatte, nix wie ab in den Stall, da war ja Glitzerwasser..... Zu Fuß, nass und stinke sauer bin ich dann hinterher gelatscht (waren ja nur 3 Kilometer) und konnte mir dann vom Bauern noch anhören, wo ich denn bliebe, das Pferd wäre ja schon seit 'ner halben Stunde da..... witzig....

Aber ich schweife mal wieder ab, wo waren wir noch? Ach ja, die Bücher.

Im Gymnasium war meine Begeisterung bei 100 Prozent, hatte diese Schule doch eine riesige eigene Bibliothek über 2 Etagen mit tausenden von Büchern. Und zu meiner allergrößten Freude durfte ich hier als „Hilfsbibliothekarin“ in den Pausen und in den Freistunden arbeiten. Eine meiner Tätigkeiten bestand darin, die neuen Bücher mit einem Schutz zu versehen. Dafür nahm man so eine durchsichtige Klebefolie und band die Bücher darin ein. Das musste sehr sorgfältig geschehen, diese Folie klebte wie Sau und hinterließ gerne solche Luftbläschen. Ich glaube, an dieser Stelle überlasse ich dem geneigten Leser die Vorstellung, wie ich meine ersten Bücher versuchte einzubinden und was für einen Ärger ich bekam...und wo ich diese Scheißfolie überall kleben hatte....

Das Lesen von Büchern gehört selbstverständlich immer zu einer guten Vorbereitung auf einen Artikel und zuhause habe ich auch eine eigene Bibliothek, na klar, in Miniformat. Und nein, ich verwende keine Klebefolie mehr, ich bin ja lernfähig :-)


Liebe Grüße, Euer Gartenäffchen

Ist sie nicht erfrischend?! Ich mag ihre Anekdoten! Schaut doch mal auf ihrem Blog vorbei! Sie freut sich sicher auf euren Besuch. 

Mittwoch, 16. November 2016

Mila Superstar! Anime-Klassiker



Mila Superstar!


„Mila kann lachen, wie die Sonne überm Fushi-Yama, Mila kann machen, was sie will und was noch keiner tat. Mila kann fliegen, wie die Schwalben über Fushi-Yama, Mila kann siegen, wie ein Bundesligasuperstar!“



Mila ist zu Anfang der Serie 12 Jahre alt und zieht mit ihren Eltern von Tokio nach Fujimi aufs Land, da sie eine schwere Lungenerkrankung hat. Schon bald stellt der Arzt fest, dass Mila wieder völlig gesund ist. Jetzt kann das junge Mädchen ihren größten Traum verfolgen: Die beste Volleyballspielerin der Welt zu werden! Mila zeichnet ihr großer Ehrgeiz aus. Sie gibt immer ihr Bestes und mit ihrer sympathischen und positiven Ausstrahlung trotz sie jeder noch so schwierigen Situation. Innerhalb der Mannschaft und auch mit den anderen Mannschaften herrscht oftmals ein großer Konkurrenzkampf und Rivalität. 

Die junge Dame denkt aber gar nicht daran klein bei zu geben und so entwickelt sie zusammen mit ihrer besten Freundin Midori immer wieder neue Angriffe, Schmetterbälle und Angaben, was ihnen oft den Sieg bringt. Gemeinsam gehen die Mädchen durch dick und dünn und auch in Tsutomu findet Mila einen treuen Freund, der ihr oftmals mit Rat und Tat zur Seite steht. Beide Spielerinnen arbeiten sich bis in die japanische Nationalmannschaft hoch und halten weiterhin an ihren Zielen fest! 



In dieser Serie geht es nicht NUR um Volleyball. Es geht um Freundschaft, Verluste, Siege und Niederlagen aber auch darum, mit viel Mut, positiver Einstellung und dem nötigen Biss seine Ziele erreichen zu können!

Die Serie lief vom 26. Oktober 1993 bis zum 18. März 1994 bei RTL2! Diese Serie ist eine meiner Lieblingsserien aus Kindertagen und Mila hat mir immer gezeigt dass – egal wie schwierig es manchmal ist, ich kann ALLES schaffen!!   Hier habe ich für euch das ebenfalls tolle Intro:


Erinnert ihr euch noch an diese tolle Serie? Welche fallen euch noch so ein. Bei Interesse habe ich durchaus noch ein paar Serien da zum Vorstellen ;-).




Montag, 14. November 2016

Phillips letztes Geschenk - Christiane Lind



Phillips letztes Geschenk - Christiane Lind




"Die kleinste Katze ist ein Meisterwerk." - Leonardo Da Vinci

Inhalt: Seit ihr Mann gestorben ist, verkriecht sich Carolin in ihrer Trauer und meidet alle Menschen. Überraschend erhält sie eines Tages ein Geschenk, das Phillip noch vor seinem Tod für sie ausgesucht hatte: ein Katzenjunges. Auf Samtpfoten schleicht es sich in ihr Leben und in ihr Herz – obwohl sein Freiheitsdrang sie gehörig auf Trab hält. Beim Suchen lernt Carolin ihre Nachbarn besser kennen und gewinnt langsam neuen Lebensmut. Bis zu dem Tag, als ihr Kätzchen verschwindet, und das, wo der Winter vor der Tür steht!

Carolin ist ein sehr introvertierter Mensch. Was ihr Ehemann Phillip voll und ganz an ihr akzeptiert hat. Und doch war er es, der sie immer wieder Neues im Leben hat entdecken lassen und sie hat sich sehr gerne von seiner positiven Energie anstecken lassen. Aber nun ist Phillip nicht mehr da. Die junge Frau steckt voller Trauer, Wut und Verzweiflung und fühlt sich nach seinem Ableben furchtbar alleine. 

Ihr Mann scheint dies wohl geahnt zu haben und so sorgt er noch zu Lebzeiten dafür, dass nach seinem Tod ein kleiner schwarzer Kater bei seiner Liebsten einzieht. Zunächst sieht es allerdings danach aus, dass Carolin nicht wirklich warm wird und mit der Verantwortung überfordert scheint. Der namenlose Kater sorgt aber schon bald dafür, dass sich ihr Leben radikal verändert und ehe sie es sich versieht, befindet sich Carolin mitten drin im neuen gesellschaftlichen Trubel. Als der kleine Racker ausbückst, beginnt zum Erstaunen der neuen Katzenmama eine große Suche, an denen sich viele ihr bis dato unvertraute Menschen aus ihrer Nachbarschaft beteiligen. Werden sie gemeinsam den kleinen Kater finden?

Über den flüssigen und dennoch mitreißenden Schreibstil von Christiane Lind habe ich schon des öfteren gesprochen und auch diesmal hat sie es sofort geschafft, dass ich mich mit der Protagonistin und ihren Gefühlen auseinander setzen konnte. Zugegeben, Carolins introvertierte Art wäre mir oftmals zu anstrengend gewesen, aber durch die gute Beschreibung ihrer emotionalen Verfassung um den Verlust ihres Mannes, konnte ich sie dann doch sehr gut verstehen. Es machte neugierig, die neue Katzenbesitzerin und ihren Weggefährten durch die Story zu begleiten. Würde sie ihr Herz für das kleine Kätzchen öffnen? Waren ihre Nachbarn denn wirklich so seltsam und warum hatte sie sich vorher noch nie mit ihnen beschäftigt? Brauchte sie denn keine Freunde um sich? Und, würde sie Weihnachten denn am liebsten wirklich ausfallen lassen wollen? 

Es ist eine bewegende Geschichte. Da ist trotz der Tragik alles dabei, auf was es im Leben und an Weihnachten ankommt. Glück und Leid, welches eng aneinander liegt, aber auch Freundschaft und Hilfsbereitschaft. Zusammenhalt genauso wie Mitgefühl und die Erkenntnis, dass das Leben immer weitergeht. Man muss aber den für sich richtigen Weg finden und vielleicht auch mal neue Abzweigungen nehmen und sich auf neue Dinge einlassen. 

Habt ihr das Buch schon gelesen? Sucht ihr noch eine zwar etwas traurige, aber auch wieder schöne Geschichte zu Weihnachten, die euch wichtige Werte vermittelt und ein Stück weit in Weihnachtsstimmung versetzt? Dann ist dieser Roman genau das Richtige für euch! 

Sonntag, 13. November 2016

Herzinfarkt - Symptome erkennen!


Herzinfarkt – Symptome erkennen!




Zwar ist vielen Menschen der Herzinfarkt (in der Fachsprache Myokardinfarkt genannt) durchaus ein fester Begriff, trotzdem ist es manchmal schwierig, die Symptome zu erkennen. Mit dem heutigen Artikel möchte ich euch über die Entstehung eines Herzinfarktes aufklären und euch die Symptome verdeutlichen. 

Definition: Der Herzinfarkt bezeichnet das „Absterben“ eines Bezirks des Herzmuskels durch einen akuten Verschluss der zuführenden Koronararterien. Dadurch, dass Teile des Herzmuskels absterben, kann das Herz nur noch wenig Leistung aufbringen, da das „Pumpen“ des Blutes durch die fehlende Muskulatur erheblich erschwert wird. 



Ursachen: Durch körperliche und seelische Belastung aber auch ohne erkennbare Auslöser kann es zu einem Verschluss einer Koronararterie kommen. Häufigster Grund ist allerdings die Arteriosklerose. Durch Verhärtungen und Plaque-Ablagerungen meist durch falsche Ernährung und hohem Blutdruck werden die Gefäßwände irreversibel d.h. nicht mehr rückgängig zu machend schwer geschädigt. Wenn sich Fette an den Wänden ablagern, verstopfen diese mit der Zeit immer mehr und somit ist die Blutversorgung zum Herzen hin gestört oder im schlimmsten Fall gar nicht mehr möglich! So ein Gefäß kann sich plötzlich aber auch erst langsam nach Stunden verschließen. 

Symptome: Nicht immer sind diese so schwerwiegend, dass der Betroffene an einen Herzinfarkt denkt. Dennoch gibt es spezifische Anzeichen! Typisch im Akutfall ist ein plötzlich auftretendes, sehr schmerzhaftes Druck- und Engegefühl in der Brust, welches auch in den linken Arm ausstrahlt und mit Luftnot und Todesangst einhergeht. Allerdings verlaufen auch ca 15% der Infarkte symptomlos d.h. „stumm“. Vor allen bei Diabetikern kommt das vor, weil deren Nervensystem durch die Zuckerkrankheit geschädigt ist und keine zuverlässigen Informationen mehr senden. Bei Frauen kommen als Symptom oftmals auch Oberbauchschmerzen mit Übelkeit vor, was die Diagnostik dementsprechend schwierig macht. 



Verhalten im Notfall: 

Merke: Insbesondere bei Symptomen wie Todesangst, Atemnot und massiven Schmerzen in der Brust, die in den Arm ausstrahlen sollte immer ein NOTRUF unter 112 abgesetzt werden! Und bitte niemals selbst mit dem Erkrankten ins Krankenhaus oder zu einem Arzt fahren! Das Risiko, dass während der Fahrt der Zustand schlechter wird und dann im nachhinein doch noch ein Krankenwagen gerufen werden muss, lässt wertvolle Zeit verstreichen!  

Schnelle Hilfe ist sehr wichtig, um den Schaden so gering wie möglich zu halten. Nicht immer werden die Betroffenen ohnmächtig, deswegen gilt, den Betroffenen möglichst zu einer ruhigen Atmung zu ermutigen und den Oberkörper hoch zu lagern. Subjektiv hilft es auch, die obere Kleidung zu lockern. Wenn möglich, kann der Betroffene versuchen, sich mit den Händen abzustützen um die Brust weit durchzustrecken, sollte dies möglich sein. Auf die Gabe von Wasser oder gar Nahrung sollte verzichtet werden! Wenn KEINE Vitalfunktionen mehr vorhanden sind d.h. der Betroffene ist bewusstlos und atmet auch nicht mehr, muss die Herz-Druck-Massage durchgeführt werden! (Siehe mein Artikel zu „Erste Hilfe“.) 


Vorbeugen könnt ihr wie immer mit: Auf die Ernährung achten, genug bewegen, nicht rauchen und möglichst Alkohol zu meiden. 

Waren diese Informationen hilfreich für euch?! 

Samstag, 12. November 2016

Sternendiamant. Die Legende des Juwelenkönigs - Sarah Lilian Waldherr



Sternendiamant. Die Legende des Juwelenkönigs – Sarah Lilian Waldherr




Inhalt: Plötzlich magisch! Was ist nur mit Fana los? Auf einmal hickst sie Schmetterlinge und verwandelt sich in ein leibhaftiges Ferkel. Denn Fana ist kein Mensch, sondern ein magischer Aurion, dessen Zauberkräfte sich nun zeigen. Und das ist längst nicht das Einzige, das ihr Leben durcheinanderwirbelt. Welche Geheimnisse birgt das schwebende Schulschiff Simalia? Und was hat es mit dem mysteriösen Juwelenkönig auf sich? Bevor Fana sichs versieht, findet sie sich im Strudel alter Legenden wieder, die enger mit ihr verbunden sind, als sie es je für möglich gehalten hätte. 

Fana scheint ein ganz normaler Teenager zu sein bis dies sich eines Tages ändert. Nachdem sie Schmetterlinge aus ihrem Inneren nach außen befördert und sich auch noch in ein Ferkel verwandelt wird ihr klar, dass etwas mit ihr nicht stimmt. Ihre Mum sowie ihr Großvater müssen ihr nun einen Teil ihrer wahren Identität erklären. Sie ist ein Aurion und besitzt magische Kräfte. Um diese Kräfte zu beherrschen, wird das junge Mädchen auf eine Eliteschule in eine ferne Welt geschickt. Auf der Simalia lernt sie die anderen Mitschüler kennen und schließt schnell Freundschaften wie z.B. mit Kian und Hala. Auch ihre beste Freundin Ivy ist mit an Board. Nur mit der eingebildeten und hochnäsigen Avena bekommt Fana immer wieder Stress. 

Das Mädchen lebt sich in die für sie noch unbekannte Welt ein und lernt fleißig ihre Fähigkeiten auszubauen. Dies ist auch bitter nötig denn schon bald stehen die Freunde vor dem Rätsel Fana´s Herkunft, die nicht so einfach preisgegeben werden möchte. Was hat die Legende des Juwelenkönigs, der vor ewigen tausenden Jahren regiert haben soll mit all dem zu tun und welche weiteren Abenteuer warten auf die Schüler der Simalia? Eine regelrechte Schnitzeljagd nach des Rätsels Lösung beginnt!

Dieses Jugend – Fantasybuch ist der Auftakt zur „Sternendiamant – Reihe“. Mit viel Charme, Humor und einem flüssig lockeren Schreibstil entführt die Autorin die Leser in eine so fantastisch interessante Welt, dass man gar nicht mehr mit dem Lesen aufhören kann! Die Charaktere schaffen es, einen mitten ins Geschehen mit zunehmen. Die lebhaften und genau richtig dosierten Details und Beschreibungen beflügeln die Phantasie und lassen dennoch Raum für eigene Interpretationen. Die Botschaft, die hinter der Story steckt ist toll, geht es doch vor allen darum, seine Mitmenschen so zu akzeptieren wie sie sind und unterschiedliche gesellschaftliche Ränge miteinander zu verbinden und nicht sich gegenseitig auszuschließen. 

Zugegeben, vor allen Ivy ging mir mit ihrer Art oftmals gewaltig auf die Nerven, aber auch sie hat ihre guten Seiten und ich fand auch die Protagonisten sehr authentisch und konnte mich auch mit ihnen oftmals identifizieren. Mir hat die gesamte Gesichte sehr gut gefallen, der Spannungsbogen war konstant und es ist immer etwas Neues passiert. Die Action steigert sich zwar erst zum Ende des Buches hin, aber mir hat es so viel Spaß gemacht mit den Jugendlichen durch diese Welt zu ziehen, dass ich definitiv auch die Reihe weiterlesen möchte! Es war alles dabei, Humor, Charme, Action, Liebe und Freundschaft. 

Habt ihr schon das Buch gelesen? Wie fandet ihr es?


Freitag, 11. November 2016

10 Dinge in meinem Leben für die ich dankbar bin!



10 Dinge in meinem Leben für die ich dankbar bin! 

In meinem Artikel „Luxusprobleme“ habe ich mich dem Thema gewidmet, über was für unnötigen Kram wir uns den lieben langen Tag so aufregen. Bei den ganzen negativen Gedanken, die wir Menschen mit uns rumschleppen, vergessen wir doch tatsächlich manchmal, für was wir eigentlich dankbar sein sollten! Wir orientieren und schnell an Niederlagen und hängen uns an Enttäuschungen auf. Nur verlieren wir dabei die schönen kleinen Dinge aus den Augen. Ich möchte euch erklären, für welche Dinge im Leben ich unendlich dankbar bin und die wirklich mein Leben auch lebenswert machen und den Alltag bereichern: 

10 Dinge, für die ich dankbar bin: 



1.) Meine Familie! Es sind mir die wichtigsten Menschen im Leben. Wenn es ihnen gut geht, geht es mir auch gut. Wann habt ihr zuletzt z.B. euren Eltern gesagt, wie sehr ihr sie liebt? Oder dem Partner? Den Geschwistern? Seid euch bewusst, wie wertvoll dieser „Schatz“ Familie doch ist! 

2.) Meine Freunde! Ohne sie, wäre mein Leben doch um einiges langweiliger. Auch, wenn man sich nicht jeden Tag sieht, weiß man doch, auf wen man sich verlassen kann. Jedes Treffen ist Balsam für die Seele. Die beste Psychotherapie ist es doch, mit seinen besten Freunden zusammen zu sitzen und einen tollen Tag/Abend zu verbringen. 

3.) Ein sicheres Dach über den Kopf! Auch, wenn es finanziell vielleicht mal eng ist, so ist es durch unseren Sozialstaat durchaus möglich, nicht auf der Straße zu landen. Nicht in jedem Land geht es uns so gut wie in Deutschland. Das müssen wir uns auch mal vor Augen führen. 


4.) Unseren liebsten Hobbys nachgehen können! Auch dies ist für mich – Lebensqualität. Für mich ist es das Lesen, Fotografieren, Reisen mit meinem Mann und das Bloggen! Dies alles befreit meine Seele, nimmt mir den Stress vom Alltag und macht mich glücklich. 

5.) Gesundheit ist das höchste Gut! Und daran gibt es nichts zu rütteln. Auch wenn ich oftmals durch meine Erkrankung Niederlagen einstecken und schwere Zeiten überstehen muss, habe ich doch bis jetzt immer um meine Gesundheit gekämpft. Dies ist auch wichtig! Macht euch klar wie wertvoll es ist, GESUND zu sein. 

6.) Die Schönheit der Natur! Ja, auch dafür bin ich dankbar! Die Natur gibt uns so viel Wundervolles! Kräftige Farben im Herbst, schöne sonnige Tage, Vögel die lieblich zwitschern und Tieren, die uns im Wald begegnen. Brausende Wasserfälle und kraftvolle Wellen der Meere! Unsere Welt ist so schön, wenn wir sie nur richtig wahrnehmen! Deswegen müssen wir alles für den Schutz unseres Planeten tun!


7.) Gemeinschaft! Klingt jetzt komisch? NEIN! Für mich nicht! Gerade durch das Bloggen und Vernetzen lerne ich jede Menge Leute kennen. Neue Eindrücke, andere Lebenseinstellungen die mich inspirieren, ich bin dankbar für die netten Gespräche und tollen Kooperationen, die zustande kommen. Nicht alle Menschen sind schlimm, auch wenn ich das manchmal (zugegeben) denke. Aber dann erinnere ich mich an die tollen Begegnungen, die ich schon erlebt habe und komme zu dem Schluss: Der Mensch ist nicht grundsätzlich schlecht! Es kommt immer auch darauf an, wie man ihnen begegnet. 

8.) Soziales Engagement! Es ist für mich einfach SO wichtig, dass es z.B. Organisationen wie die DKMS oder auch Tierschutzorganisationen gibt. Hilfsorganisationen egal ob für Mensch, Tier oder unsere Umwelt erfüllen eine große Aufgabe und leisten jeden Tag ihren Beitrag zu einer besseren Welt. DANKE dafür! 

9.) Soziale Sicherheit! Zählt für mich auch zu den Jobs, die unsere Anerkennung und Dankbarkeit verdienen. Ob Feuerwehr, Polizei, Technisches Hilfswerk, Wasserwacht usw., all den Menschen, die sich in solchen Jobs widmen und für andere Menschen engagieren, gebührt der allergrößte Respekt. Das bezieht auch Krankenschwestern, MFAS, Ärzte und Pflegepersonal und Betreuer mit ein. DANKE, dass es euch gibt! 


10.) Dankbar bin ich auch für das WISSEN, welches man im Laufe seines Lebens erlangt. Die Möglichkeit seinen Intellekt kontinuierlich erweitern zu können ist auch ein Privileg, welches nicht jedem Menschen auf diesem Planeten vergönnt ist! Kulturelle Vielfältigkeit kann uns ebenfalls gut tun und zählt für mich als Mittel zur Steigerung der Lebensqualität. 

So, nun kennt ihr meine Dinge, für die ich in meinem Leben dankbar bin. Welche fallen euch denn so ein? Für was seid ihr DANKBAR?! Erzählt es mir. Ich bin gespannt! 



Mittwoch, 9. November 2016

Multiple Sklerose - Interview mit Caroline Régnard-Mayer



Multiple Sklerose und wie man damit lebt! Interview mit Caroline Régnard-Mayer Autorin und Bloggerin






Liebe Caroline, zuerst einmal bedanke ich mich dafür, dass du mit mir offen über eine schwere Krankheit sprichst, die den Meisten „vom Hörensagen“ vielleicht bekannt, aber dennoch nicht begreifbar scheint. Kannst du uns etwas über die Krankheit MS erzählen?

Caroline Régnard-Mayer: Multiple Sklerose, abgekürzt MS, ist eine unheilbare Krankheit. Es ist eine neurologische Erkrankung, die das zentrale Nervensystem (ZNS) betrifft und eine Autoimmunerkrankung d.h. körpereigene Zellen richten sich gegen das ZNS. Es kommt durch den Angriff der T-Zellen zu Entzündungen im Gehirn, HWS oder BWS-Bereich. Unsere Nervenfasern werden von einer sogen. Myelinschicht ummantelt, diese werden durch die Entzündung angegriffen. Es kommt zu Verhärtungen (Sklerosen). Die MS zeigt bei jedem Betroffenen verschiedene Symptome (z.B. Sehnerventzündungen, Gang- und/oder Sensibilitätsstörungen, Blasenstörungen, Taubheits- und/oder Missempfindungen etc.) und bei jedem verläuft die Krankheit anders, deswegen multiple. 

Du kannst dir das so vorstellen: Wird ein Kabel an deiner Lampe beschädigt, dann kann es den Strom nicht mehr weiterleiten. So ist es bei der MS. Impulse, die dir zum Beispiel sagen (Reizweiterleitung ans Gehirn), dass du ein Fuß an den anderen setzen sollst, ist gestört, denn die Nervenleitungen sind entzündet/unterbrochen. Man stirbt an der MS nicht und es gibt verschiedene Verläufe: schubförmige und chronisch progrediente Formen.

Wann hast du die Diagnose selbst bekommen und wie bist du im 1. Moment damit umgegangen?

Caroline Régnard-Mayer: Meine Diagnose bekam ich 2004, aber nach der Geburt meiner Tochter 1995 zeigten sich erste Symptome. Ich nahm die Diagnose wie durch einen Tunnel war, konnte kaum denken. Ich war verzweifelt, gelähmt, fassungslos und hatte zuerst keinen Mut, nur Hoffnungslosigkeit. Denn ich stand mit zwei Kindern (5,2) alleine da. Getrennt von meinem Mann, der selbst an einem Gehirntumor erkrankt war. Ich brauchte Jahre um die MS endgültig zu akzeptieren. Heute blicke ich positiv in die Zukunft trotz erste Behinderungen.

Wie sehr hat die Diagnose dein Leben verändert? 

Caroline Régnard-Mayer: Schlagartig war nichts mehr wie vorher. Durch zwei schwere Schübe in der Probezeit, denn ich hatte eine Woche nach der Diagnose eine Arbeitsstelle als MTA in einer Klinik angenommen, wurde ich entlassen. Von da ab bekam ich eine EU-Rente. Ich hielt uns die ganzen Jahre bis Juni 2016 mit Minijobs über Wasser. Seit Juli und einer weiteren Verschlechterung ist auch das nicht mehr möglich. 

Auch der Alltag musste neu geregelt werden. Meine Kinder musste ich ganztägig am Kindergarten und der Schule anmelden. Durch viele Schübe und damit verbundenen Klinikaufenthalte oder Cortisontherapien, schaffte ich sonst unseren Alltag nicht. Erste Freunde wendeten sich ab. Aber jetzt sind die Kinder groß (17,21) und mit Hilfe meiner Eltern habe ich alles geschafft.

Du engagierst dich seither sehr für die Aufklärung dieser Erkrankung und bist in verschiedenen Vereinen tätig. Wie sieht die Arbeit dort aus?

Caroline Régnard-Mayer: Seit 2009 schreibe ich Bücher über das Thema MS und Depression, denn auch diese Krankheit zog bei mir ein. Sofort nach der Diagnose 2004 bin ich in die Landauer Selbsthilfegruppe gegangen. Ich bin dort als stellvertretende Gruppenleiterin (2009-2013) und seit 2013 Gruppenleiterin. Wir gehören zum Landesverband der DMSG Rheinland-Pfalz. Mir macht die Arbeit riesigen Spaß, sie kostet auch viel Zeit und Kraft, aber durch positive Rückmeldungen ist dies eine tolle Bestätigung, um in Zukunft auch weiter zu machen. Unsere Welt-MS-Tage, die wir in der Gruppe organisierten, kamen in der Bevölkerung sehr gut an.

Auch, hast du Bücher über MS und Depressionen geschrieben. Erzähle uns doch bitte etwas über deine Bücher!

Caroline Régnard-Mayer: Während meiner schlimmsten Depression meines Lebens schrieb ich ein Buch darüber, somit hangelte ich mich selbst heraus, auch mit Unterstützung einer Psychotherapeutin und Medikamente. Meine Erfahrungen habe ich in diesem Buch niedergeschrieben und es freut mich sehr, dass viele Betroffene mir schrieben, dass ich ihnen wieder Mut machte. Das ist das schönste am Schreiben, die positiven Rückmeldungen. Im Jahr 2009 brachte ich mein erstes Buch über die Krankheit MS heraus. Es ist eine Biografie und es folgenden weitere, da viele Leser wissen wollten, wie es bei mir weiterging und wie ich mit der Erkrankung umgehe. 

Es sind Bücher, die meine Sichtweise erzählen, aber auch Mutmacherbücher. Dann folgenden zwei Ratgeber über unsichtbare Symptome bei MS (denn nicht jedem sieht man die Krankheit an, erntet aber ständig unmögliche Kommentare der Mitmenschen) und über die Blase und ihre Macken. Meine Ernährung spielt eine Rolle in meinem Leben, meine Erfahrung schrieb ich in zwei Kochbücher nieder. Mittlerweile ist einiges von mir erschienen und alle sollen als Hilfe angesehen werden in dem ganzen Dschungel der MS, sollen Mut und Hoffnung geben, aber auch Angehörigen eine Hilfestellung sein.

Welche Erfahrungen machst du auf deinen Lesungen? 

Caroline Régnard-Mayer: Erst gestern (11/16) hatte ich eine Lesung und viele Interessierte kamen, auch wenn ich dieses Mal aus meinem Weihnachtsbüchlein und meinem Roman (hier schreibe ich unter Pseudonym) vorgelesen habe. An den Lesungen mit meinen Büchern über die MS oder die Depression freut mich immer wieder, wie interessiert das Publikum ist, viele Fragen werden gestellt und auch Nicht-Betroffene interessieren sich für das Thema. Oft sind es Angehörige, aber auch nur Interessierte.

Du bist auch als Gruppenleiterin der Landauer MS-Selbsthilfegruppe tätig. Wie läuft es dort ab und wie sehr kann es Betroffenen helfen?

Caroline Régnard-Mayer: Für mich war es damals nach der Diagnose wichtig sofort in die SHG zu gehen, die beste Entscheidung. Aber viele Betroffene bleiben fern und gehen anders mit ihrer MS um. Manche finden nach Jahren erst den Weg zu uns. Ich bekomme sehr oft Anrufe, in denen sich Betroffene oder auch Angehörige erst einmal von mir alles erklären lassen, über den Ablauf der Treffen oder die Erkrankung (Ärzte, Ämter, Prospekte…). Ein Austausch zwischen Betroffenen kann sehr hilfreich sein, denn wir sitzen im gleichen Boot und können mitfühlen, können helfen und zuhören. Anders oft wie die Familie oder Mitmenschen. 

Ich als Gruppenleiterin stehe eng mit der DMSG in Mainz (Landesverband) und unserer zuständigen Pädagogin in Verbindung, versuche mich auf den neusten Stand was Therapien, Ämter, Gesetze etc. Unsere Selbsthilfegruppe (SHG) trifft sich einmal im Monat zum Erzählen, austauschen und ich informiere alle über das Neuste von der DMSG, Medikamente, Vorträge etc., dann essen wir in gemütlicher Runde. Wir treffen uns in einem Nebenraum eines Restaurants in Landau.

Welche Therapiemöglichkeiten hast du? Was macht dir den Alltag leichter?

Caroline Régnard-Mayer: Regelmäßig muss ich zur Krankengymnastik wegen Spastiken und sonstige Beschwerden. Wegen meiner Sprachstörungen seit Juli diesen Jahres, die immer wieder zurückkehren, gehe ich zur Logopädie. Da sich meine linke Hand verschlechtert hat, kommt jetzt noch Ergotherapie dazu. Medikamentös nehme ich einiges: gegen den Trigeminusschmerz, den neuropathischen Schmerzen in den Beinen, Medikament für die Blasenschwäche und ein Antidepressiva.

Ansonsten bin ich austherapiert und warte auf neue Medikamente gegen die MS.

Wie geht es dir an „schlechten“ Tagen? Wie überstehst du diese Schübe? 

Caroline Régnard-Mayer: Ich habe keine Schübe mehr, da ich mittlerweile die chronisch sekundär progrediente Verlaufsform habe. Hier kommt es mit der Zeit zu weiteren Verschlechterungen und Behinderungen. Die Zeiten der Schübe und die vielen Cortisstoßtherpien sind zum Glück vorbei, denn die haben mir auch viel Kraft und Nebenwirkungen gekostet. Wie gehe ich damit um? Akzeptiere, was nicht zu ändern ist und nehme Therapien in Anspruch, die mein Krankheitszustand etwas aufhalten können. Außerdem nehme ich statt Stock jetzt öfters den Rolli.

Du zeigst den Menschen auf, dass du trotz Erkrankung dein Leben selbst in die Hand nimmst, und weiterhin das Gute in der Welt siehst! Woher kommt diese positive Energie? Woher nimmst du diese bemerkenswerte Kraft?

Caroline Régnard-Mayer: Das fragte mich auch meine Tischnachbarin in der Selzer-Klinik vor 2 Wochen. LACH. Ich nehme wie es kommt, denn nicht alles kann man ändern im Leben und eine positive Lebenseinstellung lasse ich mir durch die MS nicht nehmen. Mit Humor lebt es sich besser und an schlechten Tagen lasse auch ich mal den Kopf hängen. Dann heißt es bei mir wieder: Als weiter! Durch meinen Blog erreiche ich sehr viele Menschen und es ist so toll der Austausch mit ihnen. 

Gibt es Dinge, die du vielleicht nicht mehr so machen kannst, wie noch vor der Diagnose?

Caroline Régnard-Mayer: Tanzen, ausgehen spät abends, wandern, lange Spaziergänge, ungezwungenes spontanes Treffen mit Freunden, viele Menschen um mich herum- nur bedingt und nicht zu lange, lange Vorträge, nicht mehr als MTA arbeiten oder Minijob ausüben, gewisse Dinge im Haushalt erledigen (Fenster putzen …), versuche Saxofon zu lernen- kapiere es einfach nicht mehr, shoppen nur bedingt … Solange ich schreiben kann, bin ich glücklich!!! ;-)

Gibt es Wünsche und Träume, was du alles in Zukunft noch erreichen und anpacken möchtest?

Caroline Régnard-Mayer: Ein neues Buch für Betroffene und mein neuer Roman fertig schreiben, eine Reise nach Norwegen, auf den Eifelturm hochfahren und ein Wunschzettel herunterfliegen lassen, meine beiden Kinder lange begleiten zu können, eine Wohnung im betreuten Wohnen mit schönem Balkon und Aussicht, nach Wien zu meiner Freundin reisen und eine Autorenfreundin in Leipzig besuchen, ein neues Medi nehmen, wenn es endlich gefunden wird für den Sek. progr. Verlauf.

Zum Schluss: Was möchtest du den Lesern noch mit auf den Weg geben? 

Caroline Régnard-Mayer: Die MS bedeutet nicht das Ende, sondern kann auch ein Neuanfang sein. Bevor ihr den Kopf in den Sand steckt, dann schreibt mir. Es geht immer weiter, eben anders. Sucht euch neue Hobbies oder was ihr immer schon einmal machen wolltet. Es muss nichts Unmögliches sein. Im Kleinen steckt schon eine große Wirkung. Nur Mut, ihr schafft das!

Findet ihr nicht auch, dass Caroline eine ganz besondere Frau ist? Kennt ihr vielleicht auch schon ihre Bücher?

Caroline ist für mich eine bemerkenswerte Frau! Sie beweist uns, dass man trotz schwerer Erkrankung am Leben teilnehmen kann und auch muss um seine Lebensqualität zu verbessern. Liebe Caroline, ich danke dir sehr für dieses sehr persönliche Interview und wünsche dir für deine Zukunft beruflich wie privat alles Gute und weiterhin viel Erfolg!