Freitag, 21. Oktober 2016

Leon Reed - Zack ins Abenteuer! - Sabine Kruber



Leon Reed – Zack ins Abenteuer – Sabine Kruber



Inhalt: Mira kann kaum glauben, wofür ihr großer Bruder Leon sein gespartes Geburtstagsgeld ausgibt: für einen Füller? Er interessiert sich sonst nicht fürs Lesen und Schreiben. Doch der Füller hat Leon verzaubert, und plötzlich verschwinden in der ganzen Stadt die Buchstaben. Auf der Suche nach einem Gegenmittel geraten die Geschwister in das geheime Land Fabula – und in große Gefahr. Denn auch in Fabula lässt jemand Buchstaben verschwinden…

Leon kann dem Lesen und Schreiben so gar nichts abgewinnen. Wozu das alles? Er ist nun mal nicht so wie seine kleine Schwester Mira, die man stets mit einem Buch in der Hand rumrennen sieht. Als die beiden mit ihren Eltern in der Stadt unterwegs sind, wird Leon von einem Schaufenster, in dem ein Füller mit scheinbar leuchtenden Augen liegt, angezogen. Kurzerhand nimmt er den Füller mit und stellt schnell fest, dass dieser Buchstaben verschwinden lässt.

Zuerst ist er davon mehr als begeistert, schnell stellt er jedoch fest, dass in der ganzen Stadt alle Schriften und Wörter verschwinden. Die Auswirkungen sind verheerend und so machen sich die Geschwister auf, die Buchstaben zurückzuholen. In Fabula treffen sie dabei auf den Buchstabenzauberer Florius und zack! – Beginnt das Abenteuer. Seltsame ihnen unbekannte Wesen begegnen ihnen auf ihren Wegen und sie müssen herausfinden, wer für das Verschwinden der Wörter verantwortlich ist. Werden sie es schaffen und somit das Lesen und Schreiben wieder möglich machen? Welche Gefahren lauern in diesem Abenteuer auf Leon, Mira und Florius?

Sabine Kruber, die sich ganz dem Thema Legasthenie auch mit ihrer eigenen Praxis in Kempen widmet, ist eine wundervolle Fantasiereise in die Welt der Buchstaben gelungen. Das Buch vermittelt mit viel Herz und Verstand vor allen den Kindern, die dieses Buch lesen, wie wichtig es ist, Lesen und Schreiben zu lernen. In der Geschichte wird deutlich, wie schwer sich Analphabeten tun, welche Probleme im Alltag entstehen und welche Konsequenzen ein Leben ohne Schrift und Worte hätte. Die Autorin vermittelt so auf kindliche und auch oftmals witzige Art und Weise die Tatsache, dass es erstrebenswert ist, den Kampf gegen die Legasthenie anzugehen und dadurch auch langfristig Erfolge zu erzielen.

Nicht nur für Kinder ein tolles Buch! Ich habe die Geschichte gerne verfolgt und habe selbst das eine oder andere Mal herzlich gelacht oder in mich hineingeschmunzelt. Eine schöne Geschichte ins Reich des geschriebenen Wortes! Außerdem sind die Illustrationen wunderschön gezeichnet von Alexandra Langenbeck!


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