Sonntag, 29. Januar 2017

Bamberger Hain - Ein Spaziergang in der Natur



Bamberger Hain - Ein Spaziergang in der Natur

Botanischer Garten
Wir haben einen wunderschönen Park mitten in der Stadt. Im Jahre 1803 wurde er von König Maximilian I. in Auftrag gegeben. Nach dem Vorbild eines englischen Gartens, hat Stephan Freiherr von Stengel ihn gestaltet. dort gibt es auch einige Pavillions, in dienen auch immer mal wieder Theaterstücke aufgeführt werden. Eine Sage erzählt, dass einst E.T.A. Hoffmann einen Spaziergang durch den Park unternahm und dort auf einen sprechenden Hund getroffen sein soll. Dieser hörte auf den Namen "Berganza". So heißt auch das heutige Tierheim in Bamberg.






Wohlauf, die Luft geht frisch und rein

Text: Joseph Viktor von Scheffel – 1859

Musik: Valentin Eduard Becker – 1861

Wohlauf, die Luft geht frisch und rein,
wer lange sitzt, muss rosten.
Den allerschönsten Sonnenschein
lässt uns der Himmel kosten.
Jetzt reicht mir Stab und Ordenskleid
der fahrenden Scholaren.
Ich will zur schönen Sommerszeit
ins Land der Franken fahren,
valeri, valera, valeri, valera,
ins Land der Franken fahren!














Der Wald steht grün, die Jagd geht gut,
schwer ist das Korn geraten.
Sie können auf des Maines Flut
die Schiffe kaum verladen.
Bald hebt sich auch das Herbsten an,
die Kelter harrt des Weines.
Der Winzer Schutzherr Kilian
beschert uns etwas Feines,
valeri, valera, valeri, valera,
beschert uns etwas Feines.















Wallfahrer ziehen durch das Tal
mit fliegenden Standarten.
Hell grüßt ihr doppelter Choral
den weiten Gottesgarten.
Wie gerne wär' ich mitgewallt,
ihr Pfarr' wollt mich nicht haben!
So muss ich seitwärts durch den Wald
als räudig Schäflein traben,
valeri, valera, valeri, valera,
als räudig Schäflein traben.

















Zum heil'gen Veit von Staffelstein
komm ich empor gestiegen,
und seh' die Lande um den Main
zu meinen Füßen liegen.
Von Bamberg bis zum Grabfeldgau
umrahmen Berg und Hügel
die breite stromdurchglänzte Au.
Ich wollt', mir wüchsen Flügel,
valeri, valera, valeri, valera,
ich wollt', mir wüchsen Flügel.















Einsiedelmann ist nicht zu Haus',
dieweil es Zeit zu mähen.
Ich seh' ihn an der Halde drauß'
bei einer Schnitt'rin stehen.
Verfahr'ner Schüler Stoßgebet
heißt: Herr, gib uns zu trinken!
Doch wer bei schöner Schnitt'rin steht,
dem mag man lange winken,
valeri, valera, valeri, valera,
dem mag man lange winken.












Einsiedel, das war missgetan,
dass du dich hubst von hinnen!
Es liegt, ich seh's dem Keller an,
ein guter Jahrgang drinnen.
Hoiho, die Pforten brech' ich ein
und trinke, was ich finde.
Du heil'ger Veit von Staffelstein
verzeih mir Durst und Sünde,
valeri, valera, valeri, valera,
verzeih mir Durst und Sünde! 
























Kommentare:

  1. Liebe Nadine,
    wir lieben den Hain und sind vor allem im sommer dort oft unterwegs.
    Man hat dort einfach seine Ruhe vom Trubel und kann lang laufen wohin der weg einen gerade führt.
    Grüße Marie

    AntwortenLöschen