Samstag, 28. Januar 2017

Blogparade "Im Land des ewigen Frühlings" - Hürden und Herausforderungen!



Hürden und Herausforderungen!

Blogparade „Im Land des ewigen Frühlings“ – Christiane Lind


Meine Lieben! Ich freue mich, bei der Blogparade zu einem wundervollen Buch und einer ebenso tollen Autorin dabei sein zu dürfen! Es gibt auch tolle Gewinnspiele! Also mitmachen lohnt sich! Die nötige Frage um teilzunehmen findet ihr am Ende des Artikels! Außerdem findet ihr hier auch die anderen Blogger, die bei dieser tollen Parade mitmachen. Gestern ging es bei Kerstin´s Kartenwerktstatt um das Thema "Neuanfang". Ein toller Artikel und passt doch auch irgendwie zu meinem Thema: Hürden und Herausforderungen. 




Es ist wohl wahr wenn ich schreibe, dass Jeder von uns schon so seine Hürden im Leben meistern musste. Auch stoßen wir immer wieder auf Barrieren, die zu großen Herausforderungen werden. Wie wir mit diesen Herausforderungen und Hürden fertig werden und diese bewältigen, ist von Mensch zu Mensch verschieden.

„Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas Schönes bauen“ – Johann Wolfgang von Goethe


Goethe fokussiert mit diesem Zitat das Augenmerk darauf, Schwierigkeiten anzugehen und somit seinen Weg weiter zu gehen, egal was kommen mag. Dies ist wahrlich nicht immer einfach, aber was bringt es schon, „den Kopf in den Sand zu stecken“? Schwere Krankheit, Arbeitslosigkeit, Verluste und immer wieder Enttäuschungen können dem Wohlbefinden sehr zusetzen. Aber wie geht man mit diesen Hürden im Alltag um? Wie meistert man diese Herausforderungen? 

Zu diesem Thema habe ich die Autorin Christiane Lind befragt. Wie sie mit dem Thema umgeht erklärt sie euch jetzt:

Christiane Lind schrieb den Roman "Im Land des ewigen Frühlings"


Christiane Lind: „Hinfallen, aufstehen, Krönchen richten, weiter gehen“ – das beschreibt ganz gut mein Umgehen mit Hürden und Hindernissen. Ich bin schlicht und ergreifend zu stur und zu eigensinnig, als dass ich aufgeben würde. Sicher gibt es immer wieder Momente, in denen ich alles hinschmeißen will und mich nur noch ins Bett legen, mir die Decke über den Kopf ziehen und die Welt aussperren will. Aber das dauert nicht allzu lange; dann kommt mein Eigensinn wieder durch und ich rappele mich auf.

Hilfreich sind auch lange Telefonate mit Freundinnen oder ein Gespräch mit meinem Mann – manchmal hat man selbst einen Tunnelblick und durch einen Anstoß von außen sehen manche Dinge auf einmal gar nicht mehr so groß und so bedrohlich aus. Und ich bin ein Fan von to-do-Listen: ich schreibe alle Aufgaben, die zu erledigen sind, auf und teile sie in kleine Häppchen, die ich hoffentlich besser bewältigen kann. Manchmal muss man das Format etwas runterschrauben, um sich einer Hürde zu stellen. 

Nicht zu vergessen – die Kater, die ihr Futter einfordern, egal, ob ich gerade meine vollkommen zu scheitern oder ob es mir gut geht. Und sie lieben mich, ob ich erfolgreich bin oder nicht. (Okay, sie sehen mich als ihr Lieblingspersonal an, unabhängig davon, ob ich an Hürden scheitere oder ob ich sie elegant überspringe.)


In ihrem Roman „Im Land des ewigen Frühlings“ müssen die jungen Mädchen Margarete und Elise ihre ganz persönlichen Hürden meistern. Im Jahre 1901/1902 ticken die Uhren vor allen für Frauen noch ganz anders. So steht Margarete vor der Frage, ob sie sich wirklich dem Willen ihres Vaters beugen und einen reichen Geschäftsmann heiraten muss, nur um die Kaffeeplantage in Guatemala zu retten? Ihre Liebe gehört einem anderen, doch diese Liebe scheint unmöglich! Wie viel Kraft wird Margarete aufbringen können, um das zu erreichen, was sie möchte? Auch Elise erlebt für sich ihre persönlichen Herausforderungen. Ihre Eltern schleppen sie einfach mit in den Dschungel und werden dann auch noch entführt. Wie soll sie in einem fremden Land ihre Eltern je wiederfinden? Dieser Roman thematisiert sehr eindrucksvoll, wie die beiden jungen Frauen ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen und sich den größten Hürden ihres Lebens stellen! 

Aus eigenen leidvollen Erfahrungen weiß ich wie es ist, an Scheidewegen zu stehen. Sei es gesundheitlich oder auch beruflich. Aber muss ich immer vor dem „Stoppschild“ stehen bleiben? Wie mache ich das denn im Straßenverkehr? Ach ja richtig!! Dort bleibe ich ja nur solange stehen, bis der Weg frei ist! Nehmen wir also an, dieser Weg an dem Stoppschild ist blockiert. Können wir den Weg umgehen? Eine andere Abzweigung nehmen? Wen können wir mit ins Boot holen, der uns vielleicht hilft diese Blockade zu lösen? Wie räumen wir diesen Weg frei? 

Dieses Stoppschild muss keine Absperrung in unserem Leben sein. Es hält uns vielleicht eine Zeit lang auf, wir müssen die Situation neu überdenken, andere Wege einschlagen um an unser Ziel zu gelangen. Das ZIEL! Ein wichtiger Anker um den Barrieren zu trotzen, die es zu überwinden gilt! Ohne dieses Ziel vor Augen zu haben, werden wir zwangsläufig scheitern. Halten wir aber an unseren Plänen fest und fokussieren wir den Weg dorthin, wird uns auch die Kraft nicht so schnell ausgehen. 




„Viele Wege führen nach Rom“ – Und das ist doch der springende Punkt: Es gibt immer einen Weg. Es ist nicht grundsätzlich der Einfachste, aber man muss nicht stehen bleiben.

„Das Leben ist eine große weiße Leinwand. Bemale sie so bunt wie möglich!“ 
Danny Kaye

Stellt euch doch mal selbst die Frage, was aus eigener Kraft und Tatendrang erreicht werden kann. Was kann ich selbst an meiner unglücklichen Situation ändern? Wäre ein kompletter Neuanfang ein Ausweg aus der Sackgasse, in der ich mich gerade befinde? Bringe ich diese Energie auf, nochmal ganz von vorne anzufangen, sofern dies möglich ist?




Hört in euch hinein und was ganz wichtig ist: Seid euch den schönen Dingen in eurem Leben bewusst! Wir Menschen neigen dazu, alles Negative in uns aufzusaugen und vergessen dabei die schönen Dinge des Lebens. Überlegt dabei ganz für euch selbst, was für euch die schönen Sachen ausmachen. Dies kann die Sicherheit in der Familie sein. Für mich ist es oftmals auch etwas „Kleines“ wie z.B. das Zwitschern der Spatzen am Morgen nachdem ich aufgestanden bin. Dieses fröhliche Piepen der Spatzenfamilie im Garten, die ich vom Fenster aus im Frühling und Sommer gerne beobachte, klingt so positiv in meinen Ohren nach, dass ich dieses Gefühl für einige Zeit einfangen kann.

Übrigens: dieser Song von Yvonne Catterfeld beschreibt für mich genau die Thematik! Ein wundervoller Song. 



Nun seid ihr dran: Erzählt Christiane und mir, wie ihr Herausforderungen annehmt und Hürden meistert. 

Bloggerparade hier gehts weiter: 


Manja Teichner www.manjasbuchregal.de 
Marie Lanfermann http://www.vielleserin.de/